33. Spieltag
Hannover Indians vs. TecArt Black Dragons Erfurt
30.12. vs Indians-18-endstand.jpg

Strafen
Erfurt: 19"
Hannover: 14“


Schüsse
Erfurt: 20
Hannover: 39


Tore
Hannover: J. Petersen, R. Gropp, R. Killins

Zuschauer 
4535

Keine Punkte am Pferdeturm zu holen

Das letzte Spiel im Jahr 2025 sollte für unsere Drachen ein Auswärtsspiel sein. Gastgeber waren hier die Hannover Indians. Nach zwei der vier Spiele konnte man die Punkte Zuhause und vom Pferdeturm seinem Konto gutschreiben. Dass die Indians nach einer Revanche lechzten, war zu erwarten.

Unsere Mannschaft startete stark in das erste Drittel, erarbeitete sich zahlreiche Chancen und hielt den Goalie der Gastgeber, Timo Herden, mächtig auf Trapp. Zahlreiche Schüsse gelangten auf sein Gehäuse und in zuweilen undurchsichtigen Szenen war weder Puck noch der Schlussmann auszumachen. Jedoch sollte sich im Laufe des Abends herausstellen, dass Herden das Bollwerk seiner Indians sein sollte.
Auch die Hannoveraner fanden zunehmend ins Spiel. Waren es am Anfang Schüsse, die unseren Keeper Patrick Glatzel testen sollten, wurden die Angriffswellen immer häufiger. In der 14. Minute sollte das in der Luft liegende Tor nun endlich fallen. Erfurt in Überzahl lässt die Scheibe schön laufen und hält die Indians in Bewegung. Ein langer Pass, der dann unglücklich versprang, nutzen unsere Gastgeber gnadenlos aus. Neugebauer zieht zum Tor und kann die Scheibe nur an Glatzel prallen lassen. Der nachstürmende Jussi Petersen holte sich den Rebound und netzte ein - 1:0. Die verbleibenden Minuten bis zur Drittelpause liefen wie gewohnt weiter. Beide Teams hatten ihre Chancen, jedoch sollte dies an dem Pausenstand nichts ändern.

Der Mittelabschnitt sollte das Drittel der Strafen werden. Am Ende haben die Unparteiischen 19 Minuten an beide Teams verteilt. Erfurt traf es hier besonders hart, da ein Bandencheck mit 5 Minuten geahndet wurde. Mit dieser doppelten Überzahl hielt man sich anderthalb Minuten sauber, dennoch war es eben nur eine Frage der Zeit, bis dies von den Gastgebern genutzt wurde. Erfurt macht die Räume eng, danach die Indians den Bewegungsraum vom Erfurter Keeper. Zuletzt waren neben Glatzel drei weitere Spieler im Torraum. Reichlich Personal und eine freiliegende Scheibe, der Ryan Gropp nur noch über die Torlinie helfen musste - 2:0. Erfurt hielt an seinem Gameplan fest und bekam ebenso seine Chancen. Nach zwei Strafen unserer Gastgeber in der 35. Minute, konnte man selbst mit einer doppelten Überzahl agieren. Die Powerplay-Formation stand, die Scheibe lief und Haarala schoss aus der Mitteldistanz aufs Tor der Indianer - Außennetz. Aber auch unsere anderen Akteure - sei es Kramer, Banach, Seto - hielten Herden in Bewegung und dieser seine Mannschaft in Führung. Mit diesem 2:0 sollte die letzte Pause des Abends absolviert werden. 

Das letzte Drittel glich den beiden vorangegangenen. Beide Teams mit viel Zug zum Tor und beide Schlussmänner am Vereiteln der Chancen. Dabei hatten Maurice Keil und Florian Apitz den Anschluss oder gar Ausgleich auf der Kelle, wäre heute ein Timo Herden nicht über sich hinausgewachsen. Ein ums andere Mal begrub er das Hartgummigeschoss unter seinen Matten oder in seiner Fanghand. Zum Ende der Partie gesellten sich zu den zahlreichen Chancen auch noch Strafen hinzu. Somit musste Erfurt fünf Minuten vor Schluss eine doppelte Unterzahl überstehen. Erfolgreich - fast - denn nur eine halbe Sekunde vor Ablauf konnte Ryker Kiliins den Deckel auf die Partie machen. Zwar versuchten unsere Jungs noch alle Register zu ziehen, jedoch der Shutout sollte Timo Herden nicht mehr zu nehmen sein.

Erfurt ist früh herausgestürmt und hat den Gegner gut beschäftigt, so Headcoach Sebastian Wolsch. Trotz der guten Chancen, konnten am Ende die Specialteams das Spiel entscheiden. Generell war Wolsch zufrieden mit der Leistung, zumal auch die U20 Spieler mit genügend Eiszeit im Spiel aktiv waren und so wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. 

Andreas Karl

 

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Highlights

Pressekonferenz

letzte Änderung: 01.01.2026