TecArt Black Dragons Erfurt vs. Herner EV Miners
Strafen
Erfurt 4’
Herne 8’
Schüsse
Erfurt 27
Herne 35
Tore
Erfurt: F. Denner, S Haarala (2x)
Herne: B. Snetsinger (2x)
Zuschauer: 1007
Wichtiger Sieg im Playoff-Rennen gegen die Herner Miners
Den Black Dragons gelang ein bedeutender Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze. Beide Mannschaften gingen mit dem klaren Ziel in die Partie, sich durchzusetzen und wertvolle Punkte zu sammeln. In einer bis zum Ende spannenden Begegnung in der Kartoffelhalle setzten sich die Black Dragons gegen den direkten Konkurrenten Herner Miners durch und festigten damit ihre Position im Playoff-Rennen.
1.Drittel
Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo in die Partie und machten von der ersten Minute an deutlich, dass sie gewillt waren, keinen Zentimeter Eis kampflos herzugeben. Besonders den Gästen aus Herne war der Wille anzumerken, im engen Rennen um die Playoff-Ränge wichtige Punkte mitzunehmen. Die Begegnung war intensiv, körperbetont und von schnellen Umschaltmomenten geprägt.
Die Black Dragons mussten dabei auf mehrere verletzte Spieler verzichten, präsentierten sich jedoch als geschlossene Einheit. Mit großem Einsatz und disziplinierter Defensivarbeit hielten sie dem Druck der Herner Miners stand. Immer wieder scheiterten die Gäste am stark aufgelegten Erfurter Schlussmann Glatzel, der mit souveränen Paraden sein Team im Spiel hielt und dem gegnerischen Angriff früh den Zahn zog.
Auch die Dragons setzten offensive Nadelstiche, ohne jedoch einen Treffer erzielen zu können. So ging es nach umkämpften 20 Minuten torlos in die erste Drittelpause – ein 0:0, das den intensiven Spielverlauf widerspiegelte.
2.Drittel
Die Black Dragons kamen mit viel Schwung aus der Kabine und belohnten sich früh für ihren Offensivdrang. In der 22. Spielminute fiel nach einer sehenswerten Kombination der verdiente Führungstreffer zum 1:0. Fritz Denner vollendete eiskalt, nachdem er mustergültig von Tom Banach und der Maurice Keil in Szene gesetzt worden war.
Doch die Antwort der Herner Miners ließ nicht lange auf sich warten. Die Gäste zeigten Moral und ließen sich sprichwörtlich die Butter nicht vom Brot nehmen. Nur eine Spielminute später glichen sie in der 23. Minute zum 1:1 aus. Torschütze war Brad Snetsinger auf Zuspiel von Nicklas Müller und Nicholas Ford. Die wenigen mitgereisten Fans der Herner Miners machten sich daraufhin lautstark in der Halle bemerkbar.
Kurz darauf bot sich den Black Dragons eine große Chance zur erneuten Führung: Nach einem Fehlpass der Herner Defensive stand der Erfurter Sturm plötzlich frei vor dem Tor, doch der Pfosten verhinderte den Treffer. Unbeeindruckt vom Pech im Abschluss setzten die Dragons ihr druckvolles Spiel jedoch konsequent fort.
Bereits in der 25. Spielminute zahlte sich der hohe Einsatz erneut aus. Nach einem schönen Zuspiel von Mirko Markkula und Christopher Seto versenkte Santeri Haarala den Puck zur 2:1-Führung. Die Herner Miners hatten sich kaum von diesem Gegentreffer erholt, als nur eine Minute später erneut Santeri Haarala zuschlug. In der 26. Spielminute traf er nach Vorlage von Niklas Jakob zum 3:1. Der Treffer wurde per Videobeweis überprüft, hielt der Kontrolle stand und sorgte für großen Jubel auf Erfurter Seite.
Die Spielfreude der Black Dragons war nun deutlich spürbar und wurde auch durch einen weiteren Pfostenschuss ohne Torerfolg nicht getrübt. Mit schnellen Pässen und anhaltendem Druck bestimmten sie weiterhin das Geschehen. Doch auch die Herner Miners erhöhten in der Folge das Tempo und kamen zurück ins Spiel. In der 36. Spielminute verkürzten sie durch Brad Snetsinger auf Vorarbeit von Nicholas Ford und Vincent Grunewald auf 3:2.
Kurz vor der zweiten Drittelpause kam es dann zur ersten Strafzeit in diesem bis dahin fair geführten Spiel für die Herner Miners. Lennart Schmitz, musste wegen Stockschlags auf die Strafbank. Mit einer knappen 3:2-Führung für die Black Dragons ging es anschließend in die zweite Drittelpause.
3. Drittel
Das Schlussdrittel startete mit einem Überzahlspiel für die Black Dragons, doch trotz engagierter Offensivbemühungen blieb der erhoffte Torerfolg aus. Die Herner Miners überstanden die Unterzahl schadlos und waren anschließend wieder komplett.
In der 45. Spielminute kam es zu jeweils einer Strafzeit auf beiden Seiten: Nicholas Ford von den Herner Miners musste wegen Stockchecks für zwei Minuten auf die Strafbank, während auf Erfurter Seite die Rene Kramer wegen Haltens ebenfalls zwei Strafminuten erhielt.
Kurz darauf erhöhten die Black Dragons erneut den Druck und setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest. Wieder einmal verhinderte jedoch der Pfosten den möglichen Torerfolg für die Erfurter, während sich die Herner Miners mit einem Befreiungsschlag aus der Umklammerung lösten. In der 50. Spielminute erhielt Julian Herbold von den Herner Miners zwei Minuten wegen Spielverzögerung – erneut Überzahl für die Black Dragons, doch auch dieses Powerplay blieb leider ohne zählbaren Erfolg.
Dass zuvor strafzeitarme Spiel gewann nun spürbar an Intensität. In der 55. Spielminute musste dann Fabian Nifosi von den Herner Miners wegen hohen Stocks für zwei Minuten vom Eis aber auch diese erneute Überzahl konnte nicht in einen Torerfolg umgewandelt werden.
In der 58. Spielminute folgte die nächste Strafzeit, diesmal gegen die Black Dragons. Fritz Denner erhielt zwei Minuten wegen hohen Stocks. Die Herner Miners nutzten die Unterbrechung für eine Auszeit. In der Schlussphase nahm der Gästecoach zusätzlich den Torhüter vom Eis, um mit einem zusätzlichen Feldspieler noch mehr Druck auszuüben.
Die Partie wurde nun hochspannend. Doch Erfurts Schlussmann Glatzel wuchs in dieser Phase über sich hinaus, hielt dem Ansturm der Herner Miners stand und rettete seine Mannschaft durch die Unterzahl. Zehn Sekunden vor dem Ende gab es noch ein Bully vor dem Tor der Black Dragons. Die Gäste wollten unbedingt die Verlängerung erzwingen, doch die Erfurter Defensive verteidigte konsequent, klärte die Scheibe und brachte die knappe Führung über die Zeit.
Mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg sicherten sich die Black Dragons Erfurt wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.
Fazit
Die Black Dragons Erfurt gewinnen ein intensives und umkämpftes Spiel mit 3:2 gegen die Herner Miners. Nach einem torlosen ersten Drittel nutzten die Dragons ihre Chancen im zweiten Abschnitt konsequent und verteidigten die Führung im Schlussdrittel mit großem Einsatz. Dank starker Defensivarbeit und eines souveränen Torhüters Glatzel brachten sie den knappen Vorsprung trotz großer Spannung über die Zeit.
Birgit Rau
letzte Änderung: 12.01.2026