Overtime-Sieg an der Ostsee

Spielbericht Overtime-Sieg an der Ostsee

 

Mit dem Ergebnis des Mammutprogramms um den Jahreswechsel können die TecArt Black Dragons durchaus zufrieden sein. In den 3 Spielen um den Jahreswechsel konnte das Team von Trainer Thomas Belitz immerhin 5 von 9 möglichen Punkten auf der Habenseite verbuchen. Am späten Dienstagabend gelang als Krönung noch ein Overtime-Erfolg am Timmendorfer Stand. Mit diesem letztlich durchaus verdienten Erfolg bleiben die Erfurter auch im neuen Jahr in der „Extraschicht“ ungeschlagen. Nach Erfolgen gegen Halle, Preussen Berlin und die Hannover Indians behielt man nun auch gegen Timmendorf die Oberhand. 

Dabei begann die Partie für die Erfurter, die neben den Verletzten Huber und Pfister auch noch auf die beruflich verhinderten Brink und Zech verzichten mussten, alles Andere als geplant. Die Partie war gerade etwas mehr als 3 Minuten alt, als die Gastgeber bereits mit 2:0 in Führung lagen. Zunächst hatte Schnabel getroffen (1.), diesem Treffer legte Gärtner nach 3 Minuten das 2:0 nach. Nach diesem Treffer nahm Thomas Belitz seine Auszeit und rüttelte seine Jungs wach, dies schien auch Wirkung zu zeigen und Enrico Manske verkürzte in der 5. Minute auf 1:2 aus Gästesicht. Im weiteren Verlauf des Drittels kamen die Gäste besser ins Spiel, ein weiterer Treffer wollte aber zunächst nicht gelingen. Dabei waren durchaus gute Chancen vorhanden. Kurz vor der Drittelpause kam es dann, wie es in solchen Situationen meist kommt. „Wer die Dinger vorn nicht rein macht, bekommt sie hinten rein“ und so traf Clairmont 40 Sekunden vor der Pause zum 3:1-Pausenstand. 

Im Mitteldrittel schenkten sich beide Mannschaften nichts und erspielten sich jeweils einige gute Chancen. Aber die Goalies Otte, der ab dem 2. Drittel Reukauf ersetzte, und Dalgic hielten ihre Tore zunächst sauber. So dauerte es bis zur 34. Minute ehe die Erfurter wieder verkürzen konnten. Sebastian Hofmann war es letztlich der zum 2:3-Anschluss traf. Aber wieder konterten die Gastgeber diesen Anschlusstreffer kurz vor der Pause mit einem eigenen Treffer. In Unterzahl spielend nutzten die Ostseestädter einen Fehlpass der Erfurter zu einem Konter und letztlich zum 4:2-Pausenstand. Lupzig war der Torschütze. 

Im letzten Drittel setzten die Gäste alles auf eine Karte, schnürten die Gäste zeitweise im eigenen Drittel ein, aber wie schon im Mittelabschnitt wurden zunächst selbst beste Chancen nicht genutzt. So scheiterte Gosdeck dabei gleich zweimal freistehend. Auf der Gegenseite konnte Otte ebenso seine Klasse beweisen und sein Team mit einer Glanzparade gegen Clairmont im Spiel halten. Gut 10 Minuten vor dem Ende konnten die Erfurter erneut den Anschlusstreffer erzielen, Jakub Wiecki war der Torschütze zum 3:4 aus Erfurter Sicht. Dieser Treffer mobilisierte nochmals letzte Kräfte bei dem TecArt Black Dragons und tatsächlich gelang den Erfurtern 67 Sekunden vor Ultimo der Treffer zum 4:4-Ausgleich, Gosdeck war der Torschütze. Bei diesem 4:4 blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit und es musste die Overtime für einen Sieger sorgen. Etwa 90 Sekunden vor Ende der Overtime erwiesen sich die Thüringer letztlich als das glücklichere Team, und Michal Vazan sorgte mit seinem Treffer zum 5:4-Endstand für den Zusatzpunkt. 

Nun heißt es Kräfte regenerieren, denn am kommenden Freitag geht es nach Herne zum Tabellenführer der Qualirunde. Dabei kommt es zum Spitzenspiel des Tabellenersten, Herne, gegen den Zweiten, Erfurt.

Tore:

1:0 Schnabel (Clairmont, Gulda) 00:19
2:0 Gärtner (Kunz, Wasser) 03:15
2:1 Manske (Maaßen, Wiecki) 04:41
3:1 Clairmont (Zobel) 19:23
3:2 Hofmann (Wiecki, Maaßen) 33:01
4:2 Lupzig (Gulda, Wasser / -1) 39:50
4:3 Wiecki (Hofmann, Schüpping) 49:15
4:4 Gosdeck (Schüpping, Sochan) 58:53
4:5 Vazan (Wiesnet, Hofmann) 63:30

Strafen: Timmendorf 8 – Erfurt 4

Zuschauer: 300

geschrieben am 03.01.2018
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