1:4-Heimniederlage gegen Crocodiles

17. Dezember 2018
Eine Heimniederlage der vollkommen unnötigen Art mussten die TecArt Black Dragons am Sonntagnachmittag gegen die Hamburg Crocodiles einstecken. Unnötig vor allem weil man es wieder einmal versäumte, die eigenen Torchancen in zählbares auf der Anzeigetafel zu verwandeln. Am Ende der 60 Minuten wiesen die Erfurter knapp 40 Torschüsse auf, während die Gäste aus Hamburg „nur“ auf 23 Torschüsse kamen. Letztlich ist diese Statistik aber eben vollkommen unbedeutend, denn die Gäste erzielten 4 Treffer, während die Erfurter nur einmal treffen konnten.

Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando auf dem Eis, verzweifelten aber bereits in der Anfangsphase an der eigenen Chancenverwertung. Noch keine 60 Sekunden war die Partie alt, als Marcel Weise die Führung hätte erzielen können, oder fast schon müssen. Aber sein Schuss wurde von Kai Kristian, der in diesem Spiel zum besten Hamburger avancierte, entschärft. Und so ging es in schöner Regelmäßigkeit weiter. Erfurt erspielte sich Chancen, Kristian vereitelte diese und hielt sein Team in den ersten Minuten quasi im Alleingang im Spiel. In der 8. Spielminute sorgte das Schirigespann um HSR Noeller kurzzeitig für komplette Verwirrung. Ein Schuss von Fiedler landete am Innenpfosten und sprang wieder aus dem Tor, Noeller hatte es jedoch anders gesehen und entschied zunächst auf „Tor“. Diese Entscheidung sorgte natürlich für wüste Proteste durch die Gäste, diese hatten letztlich auch Erfolg und nach Rücksprache mit seinen LSR nahm Noeller die Entscheidung zurück und es blieb beim 0:0. Nach gut 12 Minuten stellten die Gäste die Partie endgültig auf den Kopf und gingen sogar in Führung. Patrick Saggau hielt den Schläger in einen Schuss von Erik Hofmann und fälschte diesen unhaltbar für Goalie Otte-Günzler ab. Beim dieser durchaus glücklichen Gästeführung blieb es bis zur ersten Pause.

Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein ähnliches Spiel. Wobei die Gäste hier schon zeigten, dass man durchaus gutes Hockey zeigen kann und mit Kontern immer gefährlich war. Dennoch, die besseren und zahlreicheren Chancen hatten weiterhin die Gastgeber. Aber es entwickelte sich mit fortschreitender Spieldauer immer mehr ein Privatduell TecArt Black Dragons vs. Kai Kristian. Dies entschied der Goalie der Gäste immer wieder für sich. Selbst in doppelter Überzahl vermochten es die Erfurter nicht für zählbares auf der Anzeigetafel zu sorgen. Gleich zweimal kurz nacheinander hatten die Erfurter eine doppelte Überzahl konnten diese aber eben nicht nutzen. Etwa zur Hälfte des Spieles bewiesen die Hamburger eindrucksvoll wie man sich bietende Chancen nutzen konnte. Gerade hatten die Gäste wieder eine doppelte Unterzahl überstanden, Erik Hofmann kam von der Strafbank, nahm den Befreiungsschlag von McGowan auf und überwand Otte-Günzler zum 0:2 aus Sicht der Gastgeber. Dieses 0:2 war gleichzeitig der Pausenstand.

Letztes Spieldrittel und auf dem Eis? Keine Änderung, die Erfurter berannten das Gästetor nahezu und mussten im Gegenzug höllisch aufpassen nicht in einem Konter zu laufen. Nach gut 50 Minuten war es dann doch soweit, die Gäste zeigten eindrucksvoll wie man eine Überzahl nutzt. 90 Sekunden einer Strafe gegen Reto Schüpping waren abgelaufen, als Lascheit vollkommen frei zum Schuss kam und sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ und zum 0:3 traf. Nur 70 Sekunden später treffen auch die Gastgeber endlich. Nach einer Pirouette überwand Tom Fiedler endlich „The Wall“ Kai Kristian zum 1:3. Doch noch einmal Hoffnung für die Gastgeber ? Immerhin hatte man gegen Duisburg schon bewiesen, dass man binnen weniger Minuten einen Zwei-Tore-Rückstand drehen kann, knapp 100 Sekunden hatte es seinerzeit gedauert um ein 0:2 auszugleichen. Diesmal aber sollte es nicht reichen, auch weil die Gäste erneut bewiesen, wie man eine numerische Überzahl in einen Treffer ummünzen kann. Letztlich war es ausgerechnet eine Bankstrafe die das Spiel entschied. Mit zu vielen Spielern auf dem Eis kassierte man eben diese Bankstrafe, die Enzo Herrschaft absitzen musste und Moritz Israel zum 1:4-Endstand nutzte.

Tore:
0:1 Saggau (Hoffmann, Bölke) 11:11
0:2 Hoffmann (McGowan) 27:28
0:3 Lascheit (Reining, McGowan / +1) 49:47
1:3 Fiedler (Herrschaft, Klein) 50:57
1:4 Israel (Hoffmann, Bölke / +1) 55:39

Strafen: Erfurt 16 (+10 Hofmann) – Hamburg 20 (+10 Kübler)

Zuschauer: 371
Foto: Lars Wannemacher

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