3:6 gegen Piranhas

23. Dezember 2017

Eine unnötige, aber verdiente, Heimniederlage mussten die TecArt Black Dragons am Freitagabend vor heimischen Fans gegen die Piranhas aus Rostock einstecken. Dabei brachte vor allem der Mittelabschnitt die Vorentscheidung im Spiel.

Das erste Drittel war dabei vor allem von den Defensivreihen beider Mannschaften geprägt. Keiner wollte den ersten Fehler machen und so blieben Torchancen Mangelware. Zumal beide Mannschaften so ihre Probleme mit der Präzision hatten. Selbst bei Überzahlspielen konnten beide Angriffsreihen kaum für Gefahr vor dem jeweiligen Tor des Gegners sorgen. So blieb es zum Ende des Drittels beim torlosen Remis.

Das Mitteldrittel hatten sich die gut 500 anwesenden Zuschauer mit Sicherheit anders vorgestellt. Die Gäste von der Ostsee kamen spritziger und zielstrebiger aus der Kabine. Bereits in den Anfangsminuten des Drittels musste Erik Reukauf mehrfach Kopf und Kragen riskieren um einen Rückstand zu verhindern. In der 25. Minute war dann auch Reukauf machtlos und die Gäste gingen, mittlerweile verdient, mit 0:1 in Führung. Lemmer hatte getroffen. Aber es sollte noch schlimmer kommen, denn nur 3 Minuten später erzielten die Gäste in Überzahl das 0:2. Seifert war per Blueliner erfolgreich. Nach diesem Treffer nahm Coach Belitz seine Auszeit um sein Team wachzurütteln, allein der Erfolg blieb aus und es folgte sogar noch das 0:3 aus Sicht der Gastgeber durch Bezouska. Erst nach 35 Minuten kamen die Erfurter wieder etwas besser ins Spiel, hatten bis dahin allerdings viel Glück, dass es „nur“ 0:3 stand. In der 36 Minute bekamen die Gastgeber dann einen Penalty zugesprochen, den Michel Maaßen zum 1:3-Anschlusstreffer nutzen konnte. Mit diesem ernüchternden, aber verdienten, 1:3 ging es in die zweite Pause.

Die Erfurter starteten mit einem Überzahlspiel in das letzte Drittel und nutzten dies nach nur 10 Sekunden nach Wiederbeginn. Gosdeck war der Torschütze. Die Erfurter drängten nun vehement auf den Ausgleichstreffer und erzielten diesen in der 45. Minute dann auch. Vazan war es, der den Puck über die Linie bugsieren konnte. Aber die Rostocker erwiesen sich als Spielverderber und gingen nur 60 Sekunden später erneut in Führung. Diesmal war Kurka der Torschütze. In den folgenden Minuten hatten beide Mannschaften gute Chancen auf weitere Treffer, aber letztlich waren es die Rostocker die kurz vor Spielende für die Vorentscheidung sorgten. Teljukin hatte nur die Latte getroffen, den Rebound aber brachte Kurka über die Linie zum 3:5. Das 3:6 durch Seifert ins leere Erfurter Tor, Reukauf hatte sein Tor zu Gunsten eines weiteren Stürmers verlassen, war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

Am kommenden Dienstag besteht schon die Chance zur Revanche, dann gastieren die Erfurter in Rostock zum Rückspiel. Einfach wird dies jedoch ganz und gar nicht, denn gerade in der Eishalle an der Schillingallee haben sich die Erfurter bisher immer sehr schwer getan.

Tore:

0:1 Lemmer (Kurka, Koopmann) 23:45
0:2 Seifert (Teljukin, Lemmer / +1) 26:25
0:3 Bezouska (Claaßen, Ratajcyk) 32:25
1:3 Maaßen (35:29 / Penalty)
2:3 Gosdeck (Vazan, Sochan / +1) 40:10
3:3 Vazan (Gosdeck, Schümann) 44:50
3:4 Kurka (Koopmann, Ehmann) 45:42
3:5 Kurka (Teljukin, Piehler) 58:48
3:6 Seifert (Teljukin, Magg / Empty Net Goal)

Strafen: Erfurt 8 – Rostock 14

Zuschauer: 511

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