9 Treffer unterm Weihnachtsbaum

Stichworte: Spielbericht
22. Dezember 2014

Zu einem nie gefährdeten 9:2-Erfolg gegen ein Rumpfteam der Akademiker kamen die Black Dragons am Sonntagnachmittag im letzten Spiel vor Weihnachten. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt, mit nur 13 Spielern angereist, konnten den Gastgebern lediglich im ersten Drittel etwas Gegenwehr entgegensetzen. Doch schon da wurde deutlich, dass das Team von Ex-Drache Rumid Masche heute auf verlorenem Posten stehen sollte. Zunächst aber sündigten die Erfurter noch mit ihren Chancen, sonst hätte das Ergebnis noch weitaus höher ausfallen können.

Vor Spielbeginn gab es für die Fans der Black Dragons zunächst noch eine kurze Reise in die Vergangenheit, denn niemand anderer als der langjährige Denker und Lenker im Drachenspiel, Zbynek Marak stattete seinem alten Team einen Besuch ab. Nach der Begrüßung Maraks an alter Wirkungsstätte konnte es dann endlich losgehen und die Gastgeber übernahmen nahezu sofort das Heft des Handelns. Noch allerdings fehlte etwas die Genauigkeit im Torabschluss. Nach gut 4 min setzte Oliver Otte zu einem Solo an und erst bei Goalie Lücke war dann doch Endstation, es war die bis dahin beste Erfurter Torchance. Die Erfurter aber setzten nach und kamen fast zwangsläufig zu weiteren Möglichkeiten,scheiterte Menard zunächst noch am Pfosten so machte er es nach gut 6 Minuten besser und überlistete den Berliner Goalie zur Erfurter Führung. Nach diesem Treffer schienen nun aber die Berliner auch etwas mitspielen zu wollen und erarbeiteten sich, bedingt auch durch eine Erfurter Unterzahl, erste eigeneund nutzten eine dieser auch zum überraschenden Ausgleichstreffer. Die Erfurter gaben auf dieses Gegentor jedoch die richtige Antwort und gingen keine 90 Sekunden später wieder in Führung. Jan Zurek konnte ein Zuspiel von Menard zur erneuten Führung nutzen. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels boten sich den Drachen erneut gute Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben, und so kam es wie es kommen musste. Kurz vor Drittelende konnten die Berlinerauch ihr zweites Überzahlspiel in Zählbares ummünzen und glichen zum 2:2 aus. Mit diesem, nicht gerade dem Spielverlauf entsprechendem Spielstand ging es in die erste Pause.

Zu Beginn des Mittelabschnittes unterlief den Berlinern ein folgenschwerer Fehler, denn das Team von Rumid Masche kehrte zu spät aus der Drittelpause zurück auf das Eis und kassierte dafür eine Bankstrafe. Als diese Strafzeit fast abgelaufen war, gab es für die Berliner eine weitere Strafzeit. Diese doppelte Überzahl sollte Folgen haben, denn nur 12 Sekunden später schlug ein Blueliner von Oliver Kämmerer im Berliner Tor zur erneuten Erfurter Führung ein. Im weiteren Verlauf des Mittelabschnittes bot sich den gut 500 Zuschauern nun eine relativ ausgeglichene Partie, wobei die Gastgeber zwar ein optisches Übergewicht hatten, die sich bietenden Chancen aber nicht nutzen konnten. Nahezu aus allen Lagen feuerten die Erfurter Schüsse auf das Berliner Tor ab, aber Goalie Lücke oder das Gestänge des Tores verhinderten zunächst weitere Erfurter Treffer. So musste sich die Zuschauer weiterhin gedulden, aber diese Geduld sollte sich noch vor der 2. Pause auszahlen. Denn nur 20 Sekunden vor Drittelende war es Sebastian Hofmann, der mit seinem Treffer zum 4:2 für die Vorentscheidung sorgte. Mit diesem erstmaligen zwei-Tore-Vorsprung ging es in die 2. Pause.

Im letzten Spieldrittel sorgten die Gastgeber ziemlich schnell für die endgültige Entscheidung im Spiel durch einen Doppelschlag von Menard und Kämmerer innerhalb von knapp 60 Sekunden. Damit war die Gegenwehr der Berliner Gäste endgültig gebrochen und man ergab sich in sein Schicksal. Die Erfurter nutzten die sich nun bietenden Freiheiten weidlich aus und kamen durch Manske, Sergerie und Kämmerer zu weiteren Treffern. Dabei krönte Sergerie den schönsten Angriff des Spieles über Lüsch und Schümann mit dem „Tor des Tages“.

Am kommenden Wochenende steht für die Black Dragons nur ein Spiel auf dem Plan. Dies jedoch hat es in sich, gastieren doch mit den Icefighters Leipzig niemand anderes als der amtierende Meister der Oberliga/Ost in Erfurt.

Tore:

1:0 Brennan Menard (Jan Zurek, Christian Grosch) 05:12

1:1 Max Janke (Patrick Czajka, Nils Watzke / +1) 12:33

2:1 Jan Zurek (Brennan Menard, Christian Grosch) 14:03

2:2 Alexander Erl (Fabio Patrzek / +1) 19:32

3:2 Oliver Kämmerer (Jan Zurek, Christian Grosch / +2) 21:47

4:2 Sebastian Hofmann (Jan Zurek, Christian Grosch) 39:40

5:2 Brennan Menard (Andreas Nickel, Jan Zurek) 43:53

6:2 Oliver Kämmerer (Florian Lüsch, Felix Schümann) 44:50

7:2 Enrico Manske (Oliver Otte, Christopher Unzeitig) 55:03

8:2 Adam Sergerie (Felix Schümann, Florian Lüsch) 57:11

9:2 Oliver Kämmerer (Adam Sergerie, Christoph Regner) 59:36

Strafen: Erfurt 8 – Berlin 10 (+10 Leers)

Zuschauer: 516

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