Am Ende fehlte nicht viel

Stichworte: Spielbericht
15. September 2014

Nach der 4:6 Niederlage der Black Dragons am Freitag zu Hause gegen die Selber Wölfe gab es am Sonntagabend das Rückspiel in der Porzellanstadt. Die 753 Zuschauer in der Netzsch-Arena sollten ihr Kommen nicht bereut haben. Ein schnelles und gutklassiges Oberliga-Testspiel mit 12 Toren und Spannung bis zum Schluss wurde geboten.
Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr und entwickelten viel Druck auf das Tor von Max Gimbel, der von Anfang an zu überzeugen wusste und eine Vielzahl von besten Gelegenheiten der Wölfe im Spiel zunichte machte. Nach etwa 3 Minuten begannen dann auch die Erfurter, die Offensive zu beleben. Folge davon war die erste Strafe im Spiel gegen die Gastgeber. Diese störten das folgende Überzahlspiel der Drachen zuerst sehr effektiv. Nach dem Reihenwechsel kamen die Thüringer aber endlich dazu, das Powerplay aufzuziehen und Folge war der Führungstreffer durch Olidis.
Danach drängten die Gastgeber vehement auf den Ausgleich, fanden ihren Meister aber immer wieder in Max Gimbel. Erfurt setzte dagegen immer wieder gefährliche Konter, bei denen sich Goalie Marko Suvelo beweisen konnte. So wogte das Spiel hin und her bis zur 17. Minute. Dann schlugen die Gastgeber eiskalt innerhalb von 21 Sekunden zweimal zu und gingen erstmalig in Führung. Diese hielt aber auch nur 31 Sekunden, dann sorgte Sergerie für den Erfurter Ausgleich. Knapp 2 Minuten vor Drittelende leisteten sich die Gastgeber 2 Strafen in einem Spielzug. Die doppelte Überzahl nutzte dann Manske noch vor der Pause zur erneuten Führung.
Die Wölfe kamen nach der Pause mit enormen Schwung aus der Kabine und nach 34 Sekunden zappelte der Puck im Tor von Gimbel. Doch schon im Gegenzug sorgte 18 Sekunden später der immer gefährliche Olidis für die erneute Gäste-Führung. Diese bewirkte allerdings, dass Selb das Tempo noch einmal anzog. Bis zur 32. Minute gelang es ihnen, das Spiel erneut zu drehen und wieder mit 5:4 in Führung zu gehen. In der 33. Minute war es dann wieder Zeit für die Black Dragons, das Spiel durch Sergerie auszugleichen. Kurz darauf dann Pech für den Kanadier, als sein Puck nur den Pfosten traf. Wenige Minuten vor Drittelende dann ein unglücklicher Zusammenprall eines Wölfe-Verteidigers mit Felix Schümann, der diesen regelrecht ausknockte. Das Spiel war danach für den bis dahin wieder überzeugenden Neuzugang leider beendet. Zum Glück scheint unserem Spieler mit der 53 nicht zu viel Schlimmes passiert zu sein, nach kurzer Zeit war er wieder ansprechbar. Am Montag wird er zur Sicherheit noch einmal untersucht und zum Zahnarzt geschickt. Mit dem bis dahin leistungsgerechten 5:5 ging es in die letzte Drittelpause.
Wie am Freitag wurde das Spiel im Schlussabschnitt durch die auch dieses Mal wieder etwas clevereren und glücklicheren Wölfe für sich entschieden. In Unterzahl spielend kugelte sich Benny Zech die Schulter aus und blieb verletzt auf dem Eis liegen. Statt das Spiel zu unterbrechen, ließ Schiedsrichter Oberdörfer weiter spielen und die Gastgeber nutzten die Situation zum 6:5. Dieser Treffer wirkte ein wenig wie der KO-Schlag für die Gäste und 150 Sekunden danach erzielte Moosberger das spielentscheidende 7:5. Kurze Zeit später hätte Grosch den Anschlusstreffer erzielen können, aber unglücklicherweise landete sein Schuss an der Querlatte. So blieb es bis zum Ende bei diesem Spielstand.
Trotzdem war Interimscoach Thomas Belitz nicht unzufrieden. „Ich habe 2 echte Testspiele gesehen, die viel Aufschluss über den Zustand der Mannschaft gegeben haben. Wir haben hier auf Augenhöhe agiert und das Spiel bis zum Ende offen gehalten. Im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung unserer Mannschaft zufrieden! Wir haben dem Südmeister gut Paroli geboten.“
Freuen wir uns also auf das letzte Testpielwochenende, wenn es Freitag zu Hause und Sonntag auswärts gegen die Blue Devils Weiden geht. Den verletzten Spielen wünschen wir gute Besserung und schnelle Genesung.
Tore Erfurt: Olidis (2), Sergerie (2), Manske

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