Auswärtssieg am Essener Westbahnhof

Stichworte: Spielbericht
25. November 2019

Mit einem 7:5-Auswärtssieg im Gepäck konnten die TecArt Black Dragons am Sonntagabend die weite Heimreise aus Essen antreten. Dabei stand die Partie zunächst unter keinem guten Stern. Neben dem gesperrten Jakub Körner (Sperre aus dem Duisburg-Spiel) musste Coach Fred Carroll kurzfristig auch noch Maurice Keil ersetzen, der krankheitsbedingt passen musste.

Von Beginn an entwickelte sich eine kurzweilige Partie, die Gastgeber starteten mit viel Druck in die Partie und wollten den Auswärtssieg vom Freitag in Rostock mit weiteren 3 Punkten „versilbern“. Naturgemäß hatten die Erfurter natürlich schon etwas gegen diesen Plan. Mitten hinein in die erste Druckphase der Gastgeber platzte die zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Gästeführung. Nach einem schön ausgespielten Konter kam Sean Fischer zum Abschluss und versenkte die Hartgummischeibe im Netz der Moskitos. Knapp 3 Minuten nach dem Rückstand konnten die Gastgeber durch Zajic ausgleichen. Es dauerte aber wieder knapp 3 Minuten und die Gäste gingen erneut in Führung. Wieder wurde einer der Konter nahezu perfekt ausgespielt und Toivanen musste nur noch den Schläger hinhalten um den Puck im Tor der Gastgeber unterzubringen. Noch im ersten Drittel konnten die Gastgeber erneut ausgleichen, diesmal war Andre Huebscher der Torschütze. Kurz vor der ersten Pause stockte den wenigen Erfurter Fans, die vor Ort waren, der Atem. Nach einem Zusammenprall blieb Toivanen auf dem Eis liegen und musste nach Behandlungspause zunächst in die Kabine und später gar in ein Essener Krankenhaus gebracht werden.

Der Mittelabschnitt war gerade 71 Sekunden alt, als die Gastgeber erstmals in Führung gehen konnten. Hildebrandt konnte einen tollen Angriff im Erfurter Tor unterbringen. Wer nun aber dachte, die Erfurter würden einbrechen, der sah sich gründlich getäuscht. Nach dem Rückstand machten sich die Erfurter daran, den Rückstand auszugleichen. In die Karten spielte den Erfurtern dabei eine Unterzahl der Gastgeber in der 28. Minute. Thomas Richter hatte gerade auf dem Sünderbänkchen Platz genommen, als er diese bereits wieder verlassen konnte. Perfekt von Kapitän Schümann freigespielt konnte Youngstar Niklas Jentsch seinen ersten Oberligatreffer beisteuern. Als Sean Fischer nur 58 Sekunden später gar auf 4:3 aus Erfurter Sicht stellen konnte hatten die Erfurter die Partie komplett gedreht und gaben diese Führung bis zum Spielschluss nicht mehr ab. Noch vor der zweiten Pause konnte Milan Kostourek gar auf 5:3 stellen. Dieser, von den eigenen Fans nicht erwarteten, Rückstand brachte den Moskitos auf dem Weg in die Kabine ein lautes Pfeifkonzert ein.

Im letzten Drittel mussten die Erfurter dem Spiel und dem schmalen Kader etwas Tribut zollen, was die Moskitos wieder besser ins Spiel brachte. Nach Grözingers erneuten Anschlusstreffer warfen die Moskitos alles nach vorn, waren aber dadurch für Konter anfällig. Einer dieser Konter brachte den Moskitos eine weitere Unterzahl ein und diese nutzte Milan Kostourek zum 6. Erfurter Streich (55.). Geschlagen waren die Moskitos aber noch nicht und kamen durch einen Powerplaytreffer von Kreuzmann noch einmal auf 6:5 heran. Gut 60 Sekunden vor Spielende opferten die Gastgeber ihren Goalie zu Gunsten eines weiteren Stürmers. Aaron McLeod hatte dann auch nur kurz später die große Ausgleichschance, aber Benedict Roßberg (von 2015-2017 selbst im Trikot der Stechmücken aktiv) verhinderte diesen späten Ausgleich mit einer Wahnsinnsparade. Die abprallende Hartgummischeibe landete bei Reto Schüpping, welcher mit Sean Fischer einen letzten Konter fahren konnte und letzterer netzte die Scheibe ins verwaiste Essener Tor zum 7:5-Endstand ein.

Mit diesem Auswärtssieg konnten sich die TecArt Black Dragons auch eindrucksvoll für die erlittene Heimniederlage im Hinspiel revanchieren.

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