Befreiungsschlag an der Ostsee

Stichworte: Spielbericht
20. November 2017

Nach zuletzt 10 Niederlagen in Folge gelang den TecArt Black Dragons am späten Sonntagabend in Timmendorf eine Art Befreiungsschlag. Am Ende stand ein ungefährdeter 6:1-Auswärtserfolg der Männer um Trainer Thomas Belitz, der nach langer Ausfallzeit endlich wieder auf das „Erfurter Urgestein“ Marcel Weise zurück greifen konnte. Zudem gaben die zuletzt ausgefallenen Manske und Brink ihr Comeback. Die Erfurter glänzten dabei vor allem mit einer konsequenten Defensivarbeit und nutzen im weiteren Spielverlauf, vor allem im letzten Drittel, ihre Chancen fast schon gnadenlos konsequent aus.

Die Hausherren übernahmen zunächst das Kommando auf dem Eis, ohne dabei zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Die Defensive der Gäste stand sattelfest, auf der Gegenseite versuchten die Erfurter über schnelle Konter zum Torerfolg zu kommen. Mit diesen Kontern kamen die Gastgeber quasi das komplette Spiel nie klar und es brannte öfters vor dem von Buchholz gehüteten Tor. Selbst in numerischer Überzahl mussten die Gastgeber meist auf relativ ungefährliche Schüsse aus der Halbdistanz zurück greifen, weil immer wieder ein Erfurter Abwehrspieler abfälschen konnte. So blieb es zunächst lange beim 0:0, erst in der 16. Spielminute sollte der erste Treffer des Spieles fallen. Bezeichnend allerdings, dass es ein Unterzahltreffer der Gäste war. Reto Schüpping saß auf der Strafbank, als Felix Schümann sich den Puck stibitze, auf Buchholz zu stürmte und diesem keine Chance ließ und zum 0:1 traf. Auch die größte Timmendorfer Chance resultierte aus einem Unterzahlbreak, aber Montminy konnte seine Chance im Gegensatz zu Schümann eben nicht nutzen. So ging es mit dem 0:1 in die erste Pause.

Den besseren Start in den Mittelabschnitt hatten zunächst die Gäste, verpassten es aber hier frühzeitig für eine Vorentscheidung zu sorgen. Gerade die Reihe um Gosdeck, Schümann und Vazan (Pfostentreffer) hatte hier einige gute Möglichkeiten liegen gelassen. In der Defensive ließen die Erfurter weiterhin kaum etwas zu, wenn dann doch einmal etwas durchkam, dann war Erik Reukauf auf dem Posten. In den letzten Minuten des Mittelabschnittes wurde die Partie etwas hektisch und die Schiedsrichter hatten teilweise alle Mühe, die Partie nicht aus den Händen gleiten zu lassen. Kurz vor Drittelende bot sich den Erfurtern nochmal die Chance auf einen weiteren Treffer, aber da Gosdeck diese nicht nutzen konnte blieb es beim knappen 0:1 aus Sicht der Gastgeber, die damit im letzten Drittel noch alle Hoffnungen hatten.

Im letzten Spielabschnitt drückten die Gastgeber zunächst vehement auf den Ausgleichstreffer, dabei konnten sich die Erfurter Ein ums Andere Mal bei ihrem Goalie Erik Reukauf bedanken, dass es bei der knappen Führung blieb. Mitten hinein in diese Druckphase der Gastgeber platzte dann aber in der 43. Minute das 2:0 durch Vazan. Wieder war es ein schneller Konter über Gosdeck und Manske der letztlich zum Torerfolg von Vazan führte. Nur 4 Minuten später der nächste Nackenschlag für die Gastgeber, Michel Maaßen hatte die Scheibe perfekt für Manske durch rutschen lassen und dieser traf zum 3:0. Dieses 3:0 schien die Gastgeber bis ins Mark zu treffen, denn nur 30 Sekunden später führte der nächste Konter zum 4:0, Torschütze war erneut Vazan. Damit war natürlich eine Vorentscheidung im Spiel gefallen. Selbst der Treffer zum 4:1 durch Montminy war letztlich allenfalls Ergebniskosmetik. Zumal die Erfurter noch zwei weitere Treffer durch Maaßen (in Unterzahl) und erneut Vazan zum Endstand nachlegten.

Tore:

0:1 Schümann (Sochan, Gosdeck / -1) 15:24
0:2 Vazan (Gosdeck, Manske) 42:27
0:3 Manske (Maaßen, Ulitschka) 46:48
0:4 Vazan (Schümann, Sochan) 47:18
1:4 Montminy (Lupzig, Clairmont) 49:30
1:5 Maaßen (Gosdeck / -1) 56:32
1:6 Vazan (Sochan) 58:29

Strafen: Timmendorf 4 (+10 Steck) – Erfurt 12

Zuschauer: 421

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