Beim Aufstiegsfavoriten war nichts zu holen

Stichworte: Spielbericht
16. Februar 2015

Mit einer am Ende recht deutlichen 1:7-Niederlage im Gepäck mussten die Black Dragons die Heimreise aus Duisburg antreten. Man musste nach 60 Minuten neidlos anerkennen, dass das Team von der Wedau noch eine Nummer zu groß war und der Sieg der Gastgeber auch in der Höhe durchaus in Ordnung ging. So war dann auch Marcel Weise mit der Teamleistung durchaus zufrieden. „Duisburg war das bisher mit Abstand beste Team gegen das wir in der Verzahnungsrunde angetreten sind. Natürlich klingt ein 1:7 erst einmal etwas deprimierend, aber wir können mit unserer Leistung, trotz der 7 Gegentore, durchaus zufrieden sein. Wir haben alles gegeben und konnten die Füchse doch das ein oder andere Mal ärgern“.

Die Gastgeber legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und erspielten sich nahezu sofort erste gute Chancen, diese aber wurden zunächst sichere Beute eines wieder bestens aufgelegten Martin Otte. So dauerte es dann auch bis zur 8. Minute ehe die Gastgeber dann doch verdient in Führung gehen konnten. Die Erfurter, zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl spielend da Brennan Menard auf der Strafbank saß, konnten dem Angriffswirbel der Duisburger nichts entgegen setzen. Über Maximilian Faber kam der Puck zu Manuel Neumann, der an der blauen Linie lauerte, dessen Geschoß wurde noch von Fabio Pfohl vor dem Erfurter Tor abgefälscht und schlug so unhaltbar für Otte im Tor ein. Aber die Erfurter konnten nahezu postwendend antworten und die Partie nur 45 Sekunden später wieder ausgleichen. Dieser Treffer fiel nach einem ähnlichen Strickmuster wie schon das 1:0. Sergerie hatte Kämmerer bedient, dessen Blueliner konnte Bick im Duisburger Tor noch abwehren, aber für den Rebound stand Florian Lüsch bereit und schob die kleine Hartgummischeibe zum Ausgleich ins Duisburger Tor. Dieser Gegentreffer schien die Füchse erst recht anzustacheln und man antwortete mit einem wahren Sturmlauf auf das Erfurter Tor. Chance um Chance mussten Otte und seine Vorderleute nun über sich ergehen lassen und in Minute 13 war es dann doch soweit. Mit einem Doppelschlag innerhalb von knapp 30 Sekunden sorgten die Gastgeber für eine frühe Vorentscheidung im Spiel. Zunächst war Lascheit, wieder per abgefälschtem Schuss zum 2:1 erfolgreich. Und nur Sekunden später war dann Ziolkowski zur Stelle und markierte das 3:1 für seine Farben. Kurz vor Drittelende kamen die Gäste noch einmal zu einer guten Chance, aber Felix Bick im Tor der Duisburger konnte im nachfassen einen weiteren Gegentreffer verhindern und so ging ein recht flottes erstes Drittel zu Ende.

Im Mittelabschnitt bot sich den knapp 1100 Zuschauern ein ähnliches Bild, Duisburg war am Drücker und Erfurt setzte immer wieder mit schönen Kontern sogenannte Nadelstiche und deutete so an, dass man sich hier nicht so einfach abschießen lassen wollte. Das 4:1 durch Pascal Zerressen per schönem Blueliner in der 25. Minute konnten die Gäste aber nicht verhindern. Etwa 6 min später war erneut Lascheit zur Stelle und erhöhte auf 5:1, auch dieser Treffer war wieder ein abgefälschter Blueliner, den Mike Schmitz abgegeben hatte. Wer nun aber dachte, die Füchse würden es im weiteren Verlauf des Spieles etwas ruhiger angehen lassen, sah sich schwer getäuscht. Immer wieder rollte der Duisburger Angriff auf das Erfurter Tor zu. Die Defensive der Drachen um Martin Otte & Co musste Schwerstarbeit verrichten um weitere Gegentreffer verhindern zu können. Der größte Trumpf der Gastgeber war dabei immer wieder die immense Geschwindigkeit, mit der man ins Erfurter Drittel eindrang. Weitere Treffer sollten im Mittelabschnitt jedoch nicht mehr fallen, auch weil die Gäste es versäumten einen ihrer guten Konter zu verwerten, und so ging es mit einem verdienten 5:1 in die 2. Pause.

Im letzten Drittel mussten die Gäste dem immens hohen Tempo sichtbar ihren Tribut zollen und so waren die gefährlichen Konter nun etwas seltener gesät. Die Gastgeber konnten in der 44. Minute auf 6:1 erhöhen, dabei profitierte Bettahar von einem Abstimmungsproblem in der Erfurter Hintermannschaft und überwand Otte dann freistehend ins Dreiangel. Den Schlusspunkt setzten auch die Gastgeber, gerade als die Gäste nach einer Strafzeit wieder komplett waren schlug es zum 7. Mal hinter Otte ein. Absender war diesmal Kevin Orendorz.

Am kommenden Wochenende steht für das Team um Trainer Tim Donnelly nur ein Spiel auf dem Plan. Zu Gast in der Erfurter Eishalle werden dann erstmals in einem Punktspiel die Bären des EHC Neuwied sein. Im Hinspiel im Neuwieder IceHouse stand eine 0:4-Niederlage aus Sicht der Erfurter.

Tore:

1:0 Pfohl (Neumann, Huebscher / +1) 07:29

1:1 Lüsch (Sergerie, Kämmerer) 08:48

2:1 Lascheit (Orendorz, Pietsch) 12:09

3:1 Ziolkowski (Schmidt) 12:24

4:1 Zerressen (Schmidt) 23:03

5:1 Lascheit (Schmitz) 29:20

6:1 Bettahar (Fröhlich) 43:06

7:1 Orendorz (Lascheit, Ziolkowski) 54:12

Zuschauer: 1077

Strafen: Duisburg 2 – Erfurt 6

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