Black Dragons melden sich eindrucksvoll zurück

Stichworte: Spielbericht
13. Februar 2016
Mit einem deutlichen und auch in dieser Höhe vollkommen verdienten 6:3-Auswärtserfolg in Braunlage bei den Harzer Falken meldeten sich die Black Dragons eindrucksvoll im Kampf um Platz 13 zurück. Dabei bewiesen die Erfurter echte Comebackqualitäten und drehten im letzten Spielabschnitt einen 1:3-Rückstand in einen 6:3-Sieg.
Das Spiel begann ohne lange Abtastphase und sah eine Erfurter Mannschaft, die quasi sofort das Kommando auf dem Eis übernahm. Ein erstes Überzahlspiel blieb allerdings ohne Torerfolg, ganz anders die Gastgeber. Diese konnten ihr erstes Überzahlspiel, Schüpping saß wegen Spielverzögerung draußen, gleich in zählbares auf der Anzeigetafel ummünzen. Tobias Schwab war mit einem Blueliner erfolgreich. In der Folgezeit versuchten die Erfurter den Rückstand auszugleichen, aber die kleine Hartgummischeibe wollte einfach (noch) nicht ins Braunlager Tor. So waren es wieder die Gastgeber, die für den nächsten Treffer sorgten. Wieder waren die Gastgeber in numerischer Überzahl auf dem Eis, Wiesnet drückte die Strafbank, als Erik Pipp wieder per Blueliner erfolgreich war. Trotz des nun deutlichen Rückstandes versuchten die Erfurter ihre optische Überlegenheit auf dem Eis ebenfalls in Tore umzumünzen. Aber egal wer es auch versuchte, bei Hessel war spätestens Endstation und so ging es mit einer etwas schmeichelhaften 2:0-Führung der Gastgeber in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt begann wie der erste Abschnitt endete, mit einer Erfurter Mannschaft die im Vorwärtsgang war. Und dies sollte nun endlich belohnt werden. Vostarek hatte die Scheibe ins Braunlager Drittel gebracht, wo sie Christian Grosch übernommen hatte. Grosch ging hinter das Tor der Gastgeber, bediente von dort den freistehenden Vazan und dieser vollstreckte zum Anschlusstreffer. Knapp 3 Minuten später konnten die Gastgeber aber einen ihrer immer seltener werdenden Angriffe ausnutzen und stellten durch Lukas Brückner den alten Abstand wieder her. Auch von diesem erneuten Rückschlag ließen sich die Gäste aber nicht entmutigen und versuchten quasi sofort den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen. Aber es wollte im Mittelabschnitt kein weiterer Treffer fallen, dabei hatten die Erfurter durchaus genügend Chancen für das ein oder andere Tor, aber es blieb bis zur zweiten Drittelpause beim 1:3-Rückstand aus Sicht der Gäste, auch weil Brennan Bosch kurz vor Drittelende die Riesenchance auf den 4. Braunlager Treffer vergeben hatte.
Das letzte Spieldrittel hatte dann kaum begonnen, als die kleine schwarze Hartgummischeibe bereits den Weg ins Braunlager-Tor geschafft hatte. Roman Nemecek hatte Vazan auf die Reise geschickt und der slowakische Stürmer ließ sich nicht lange bitten und vollstreckte zum 2:3-Anschlusstreffer. Dieser Treffer schien die Gastgeber bis ins Mark zu treffen, denn fortan spielten nur noch die Gäste. Welle auf Welle rollte auf das Tor von Hessel zu und es kam wie es kommen musste. Nach 6 Minuten im letzten Drittel erzielten die Erfurter den mittlerweile hochverdienten Ausgleichstreffer, wieder war Vazan der Torschütze. Nach dem Ausgleichstreffer versuchten die Gastgeber noch einmal ins Spiel zurück zu finden, hatten auch die ein oder andere Schusschance, diese wurden aber sichere Beute der Erfurter Abwehr. Nach knapp 13 Minuten bot sich den Gästen die Chance erstmals in Führung zu gehen, als Wittmann auf die Strafbank geschickt wurde. Und diese Chance ließen sich die Erfurter nicht nehmen. Die Gastgeber konnten gleich mehrfach die Chance zur Befreiung nicht nutzen und über Umwege kam die Scheibe zu Kämmerer, der sofort abzog. Diesen Schuss konnte Hessel zwar noch parieren, der Abpraller aber landete bei Reto Schüpping und dieser hatte keine Probleme die Scheibe im leeren Tor unterzubringen. Nach diesem Treffer musste zunächst Nemecek in die Kühlbox, die Gastgeber konnten daraus aber kein Kapital schlagen, auch weil Tobias Schwab auf Seiten der Gastgeber nur kurze Zeit später ebenfalls den Weg auf die Strafbank antreten musste. Die nun folgende 4 gegen 4 Situation sollte erneut Folgen für die Gastgeber haben. Wieder konnte man sich nicht konsequent genug befreien und die Scheibe fand irgendwie den Weg zu Christian Grosch. Der Drachenkapitän erzielte knapp 5 Minuten vor Ultimo das 5:3 für die Gäste. Die restliche Spielzeit konnten die Erfurter ohne noch einmal in größere Probleme zu geraten überstehen. Die Gastgeber versuchten zwar noch einmal alles und opferten sogar den Goalie zu Gunsten eines weiteren Stürmers, mussten dies aber mit dem Treffer zum 3:6 von Roman Nemecek bezahlen.
Am Sonntag müssen die Erfurter gegen die Icefighters ran und wollen die nächsten Punkte auf der Habenseite verbuchen.
Tore:
1:0 Tobias Schwab (Christian Wittmann, Semen Glusanok / +1) 8:52
2:0 Erik Pipp (Maximilian Bauer, Christian Schock / +1) 13:56
2:1 Michal Vazan (Christian Grosch, Mathias Vostarek) 23:08
3:1 Lukas Brückner (Thomas Herklotz, Maximilian Bauer) 26:50
3:2 Michal Vazan (Roman Nemecek) 40:27
3:3 Michal Vazan (Christian Grosch) 45:50
3:4 Reto Schüpping (Oliver Kämmerer, Sebastian Hofmann) 53:20
3:5 Christian Grosch (Michal Vazan, Hannes Ulitschka) 54:43
3:6 Roman Nemecek (Christian Grosch / Empty Net Goal) 59:08
Strafen: Braunlage 16 (+10 Undershute) – 14 (+10 Schuppig)
Zuschauer: 843

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