Der Mesiter kommt

Stichworte: Vorschau
22. Dezember 2014

Keine lange Weihnachtspause gibt es bei den Black Dragons. Bereits am Sonntag empfangen die Erfurter Eishockeyspieler den amtierenden Meister und Pokalsieger, die Icefighters Leipzig. Anspiel wird um 16 Uhr sein.
Die Icefighters schienen am Anfang der Saison in der Liga alles überrollen zu wollen und setzten sich schnell an die Tabellenspitze. Bedingt durch den Spielplan und drei Niederlagen in Halle, Erfurt und letzten Sonntag in Niesky liegen sie im Moment allerdings nur auf dem 2. Platz, da Dauerkonkurrent Halle mit 2 mehr absolvierten Spielen noch vor den Rand-Leipzigern platziert ist. Und es ist nicht unmöglich, dass am Ende der Saison die Saale Bulls den IFL die Show stehlen, sie haben eindeutig das auf dem Papier einfachere Restprogramm.
Trotzdem gibt sich Leipzigs Chef Andre Krüll selbstbewusst und redet offen vom Aufstieg in die DEL2. Eine Spielgenehmigung fürs Tauchaer Zelt hat man schon einmal von der zweithöchsten deutschen Spielklasse erhalten. Gut möglich auch, dass man noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt und sich für die Verzahnung und eine eventuelle Aufstiegsrunde verstärkt. Was sie drauf haben, haben sie schon einmal mit dem 8:1 gegen Tabellenführer Halle vorgeführt.
Nichtsdestotrotz wird es für die Spieler von Mannix Wolf am Sonntag kein Selbstläufer in der Kartoffelhalle werden. Traditionell machen die Black Dragons ihnen das Siegen extrem schwer, wie auch schon im Oktober, als die Drachen mit 5:3 siegreich waren.
Für die Erfurter ist diese Partie eminent wichtig. Mit einem Sieg könnte man einen Riesenschritt Richtung Verzahnung machen und den Abstand zum Fünften weiter ausbauen. Gespannt darf man natürlich sein, wie Trainer Tim Donnelly dieses Mal die Reihen zusammenstellen wird, um die Taktik von Mannix Wolf zunichte zu machen. Der Kader ist gut gefüllt, auch wenn Paul Klein wohl für den Rest der Saison ausfallen wird. Vielleicht sind es ja gerade die Neuzugänge Lüsch und Menard, die die Waage zu Gunsten der Gastgeber ausschlagen lassen. Beide finden immer besser ins Team und konnten gegen FASS auch ihre Scorerqualitäten unter Beweis stellen.
Es gibt also wieder ein tolles Eishockeyspiel zwischen den Feiertagen in Erfurt zu sehen. Bleibt zu wünschen, dass sich die Zuschauerzahl mal wieder in Bereichen der letzten Saison bewegt und die Stimmung von den Rängen aufs Spielfeld herüberschallt. Dann klappt es bestimmt auch mit den Punkten.

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