Drachen-Express überrollt Schönheider Wölfe

Stichworte: Spielbericht
1. November 2014

Mit einem am Ende auch in dieser Höhe verdienten 11:2 überrollten die Black Dragons am späten Freitagabend das Tabellenschlusslicht aus Schönheide. Dabei waren die Vorzeichen auf Seiten der Gastgeber alles andere als gut. Zu den Langzeitausfällen C. Fischer, Paul Klein & Benjamin Zech gesellten sich mit Christoph Regner und Ryan Olidis, der aufgrund familiärer Probleme auf dem Weg nach Kanada ist,noch 2 weitere Ausfälle. Somit war Drachencoach Tim Donnelly erneut gezwungen, seine Angriffslinien kräftig durcheinander zu wirbeln. Was man dem Erfurter Spiel in den ersten gut 10 min auch anmerkte, als sich die jeweiligen Reihen jedoch gefunden hatten, war man für den Gast aus dem Erzgebirge dann doch einige Nummern zu groß.

Im ersten Drittel agierten die Gäste aus Schönheide zunächst so gar nicht wie ein Schlusslicht und hatten auch die erste ernstzunehmende Einschussmöglichkeit. Doch Martin Otte im Drachentor konnte letztlich gegen Georg Albrecht klären, wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn die Gäste diese frühe Chance genutzt hätten. Ganz anders stellte sich das Bild auf der anderen Seite dar, dort machten die Gastgeber nach gut 6 Minuten im Powerplay ihren ersten Treffer. Unter gütiger Mithilfe von Gästegoalie Quietzsch traf Christian Grosch fast von der Mittellinie zum 1:0 für die Gastgeber. Die Gäste ließen sich von diesem Gegentreffer zunächst recht wenig beeindrucken und versuchten nun ihrerseits im Überzahlspiel zum Erfolg zu kommen. Aber Martin Otte hatte da etwas dagegen und so blieb es zunächst beim 1:0. Allerdings nur bis zur 10. Minute, dann zog Petr Kukla einfach mal von der blauen Linie ab, dieser Schuss wurde noch leicht abgefälscht und schlug neben Otte im langen Eck des Erfurter Tores zum Ausgleich ein. Aber die Gastgeber hatten auf diesem Treffer die richtige Antwort parat, nur 110 Sekunden später stibitze Felix Schümann einem Wölfeverteidiger im eigenen Drittel die Scheibe, leitete diese weiter zu Adam Sergerie und dieser bedankte sich mit dem Treffer zum 2:1. Wie schon nach dem ersten Erfurter Treffer versuchten die Gäste schnell eine Antwort auf diesen erneuten Rückstand zu finden, aber immer wieder war bei Martin Otte, der erneut eine tolle Leistung zeigte, Endstation. Und so kam es wie es kommen musste, wenn man vorn die Chancen nicht nutzt, dann fängt man sie sich hinten ein. Mit ein wenig Glück kam die Scheibe in der 18. Minute zu Oliver Kämmerer, der plötzlich allein vor Quietzsch aufgetaucht war, dieser ließ sich nicht zweimal bitten und schoss zum 3:1-Pausenstand ein.

Im Mittelabschnitt dauerte es ganze 51 Sekunden ehe es erneut hinter Quietzsch einschlug. In Überzahl spielend, die Wölfe mussten das 2. Drittel in Unterzahl beginnen, kam die Scheibe nach einem abgewehrten Schuss zu Oliver Otte und dieser spielte Quietzsch an den Rücken von wo die Scheibe im Netz landete. Nach diesem Gegentreffer hatte Quietzsch genug und er verließ entnervt seinen Kasten, der fortan von Sebastian Modes gehütet wurde. Modes jedoch musste nur knapp 2 min nach seiner Einwechslung erstmals hinter sich greifen. Nach einem tollen Pass von Hannes Ulitschka erzielte Felix Schümann das 5:1. Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen, die Drachen hingegen spielten sich in einen wahren Rausch. Innerhalb von knapp 3,5 Minuten erzielten die Drachen 3 weitere Treffer durch Christian Grosch, der gleich doppelt traf, und Enrico Manske zum 8:1. Der Treffer von Georg Albrecht zum zwischenzeitlichen 2:8 aus Sicht der Wölfe war lediglich Ergebniskosmetik. Zumal Adam Sergerie knapp 90 Sekunden später den alten Abstand wieder herstellen konnte. Das Spiel war da natürlich längst entschieden und es ging mit einem 9:2 in die 2. Pause.

Auch wenn die Black Dragons das letzte Drittel mit angezogener Handbremse in Angriff nahmen, dauerte es 80 Sekunden ehe es erneut hinter Modes einschlug. Wieder hatte Felix Schümann mustergültig auf Sergerie gespielt und dieser ließ Modes keine Abwehrchance. Für den Schlusspunkt sorgte Jan Zurek in der 46. Minute mit dem 11. Treffer der Gastgeber an diesem Abend. Die Gäste versuchten zwar weiterhin mitzuspielen, doch ein weiterer Treffer blieb ihnen verwehrt. Im Gegenteil, nachdem sich sowohl Kilian Glück als auch Björn Schenkel lautstark beim Schiri beschwert hatten fingen sich beide Spieler jeweils noch eine Disziplinarstrafe ein.

Am Sonntag sind die Erfurter in Niesky bei den Tornados gefordert, wie schwer es im offenen Stadion in Niesky werden kann, sollte bekannt sein. Es ist also von Beginn an volle Konzentration gefordert. Auch, um an Leipzig in der Tabelle dran zu bleiben.

Tore:

1:0 Christian Grosch (Oliver Kämmerer, Andreas Nickel / +1) 05:20

1:1 Petr Kukla (Miroslav Jenka, Kevin Piehler) 09:13

2:1 Adam Sergerie (Felix Schümann, Sebastian Hofmann) 11:03

3:1 Oliver Kämmerer (Christian Grosch, Andreas Nickel) 17:28

4:1 Oliver Otte (Andreas Nickel, Oliver Kämmerer / +1) 20:51

5:1 Felix Schümann (Hannes Ulitschka, Sebastian Hofmann) 24:02

6:1 Christian Grosch (Sebastian Hofmann, Oliver Otte / -1) 30:35

7:1 Christian Grosch (Oliver Kämmerer, Jan Zurek) 32:12

8:1 Enrico Manske (Adam Sergerie, Hannes Ulitschka) 33:26

8:2 Georg Albrecht (Valeriy Guts) 36:13

9:2 Adam Sergerie (Oliver Kämmerer, Hannes Ulitschka) 37:35

10:2 Adam Sergerie (Felix Schümann, Enrico Manske) 41:20

11:2 Jan Zurek (Enrico Manske, Sebastian Hofmann) 45:08

Zuschauer: 732

Strafen: Erfurt 12 – Schönheide 18 (+10 Glück +10 Schenkel)

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