Duisburg war eine Nummer zu groß

6. November 2017

Die TecArt Black Dragons mussten sich am Sonntagnachmittag den Füchsen aus Duisburg mit 3:6 geschlagen geben. Der Erfolg der Gäste geht auch in der Höhe durchaus in Ordnung, aber musste hart erkämpft werden. Drachencoach Thomas Belitz konnte zwar wieder auf Jakub Wiecki zurückgreifen, musste aber kurzfristig neben den bekannten Ausfällen (Ulitschka, Hofmann, Weise & Manske) auch noch auf Florian Brink (Magen/Darm-Probleme) verzichten.

Die erste Chance der Partie hatten die Gastgeber, als Schümann nur knapp am Tor vorbei schoss. Auch wenig später hatten die Erfurter Zuschauer den Torschrei bereits auf den Lippen. Sochan war frei zum Schuss gekommen, die Scheibe landete jedoch am Pfosten rutschte die Torlinie entlang und wurde dann von der Torlinie gekratzt. In der Folgezeit kamen die Gäste immer besser ins Spiel und Martin Otte im Erfurter Tor rückte immer mehr in den Fokus. Ein erstes Überzahlspiel konnten die Gäste jedoch nicht nutzen. Es dauerte bis zur 11. Minute bis die favorisierten Füchse dann doch in Führung gehen konnten. Verelst kam hinter dem Erfurter Tor in Puckbesitz, spielte zu Barta und dieser traf unter die Torlatte zur Gästeführung. Beflügelt durch diesen Treffer erhöhten die Gäste nochmals den Druck und kamen durch Joly zum 2:0 (15.). Dabei nutzte Joly seinen eigenen Rebound um den zweiten Gästetreffer zu erzielen. Kurz vor der Pause hatten die Erfurter nochmals gute Chancen durch Maaßen und Kämmerer, konnten diese jedoch nicht nutzen. Somit ging es mit der 2:0-Gästeführung in die erste Pause.

Kurz nach Wiederbeginn konnten die Gäste den Spielstand nochmals nach oben schrauben. Grözinger nutze dabei einen Abspielfehler der Erfurter im Spielaufbau und hatte letztlich keine Probleme Otte zu bezwingen. Knapp 2 Minuten später konnten auch die Gastgeber endlich eine ihrer Chancen nutzen. Huber scheiterte zunächst am Duisburger Goalie, der Puck prallte aber zu Maaßen und dieser schob die Scheibe freistehend ins Netz. Nach 28 Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst kamen die Gäste zum 4:1. In Überzahl traf Mike Schmitz per Schlagschuss. Die Erfurter Antwort erfolgte aber nur ganze 5 Sekunden später, als Vazan per Alleingang den Puck im Duisburger Tor unterbringen konnte. In der Folgezeit versuchten die Füchse ihre Geschwindigkeitsvorteile mehr auszunutzen, immer öfter tauchten die Duisburger nach schnellen Kontern vor Otte auf, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Kurz vor der zweiten Pause hatte erneut Vazan den Anschlusstreffer auf dem Schläger, diesmal aber blieb Mathis im Tor der Gäste der Sieger. Im direkten Gegenzug nutzte dann Slanina einen der Duisburger Konter zum 2:5-Pausenstand.

Im letzten Drittel versuchten die Erfurter noch einmal alles um wieder ins Spiel zu kommen. Die Gäste hingegen blieben mit ihren Kontern stets gefährlich. Es sollte allerdings bis zur 56. Minute dauern, bis der nächste Treffer fiel. Pfister hatte hinter dem Duisburger Tor den Puck erkämpft, Schüpping und Creutzburg bedienten Wiesnet und dieser traf zum 3:5. Thomas Belitz setzte alles auf eine Karte, nahm Goalie Otte zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. Dieses Risiko wurde jedoch nicht belohnt, und Joly traf zum 6:3-Endstand ins verwaiste Erfurter Tor.

Tore:

0:1 Barta (Verelst, Slanina) 10:48
0:2 Joly (Huebscher, Grözinger) 14:35
0:3 Grözinger (ohne Assist) 21:37
1:3 Maaßen (Wiecki, Huber) 24:27
1:4 Schmitz (Huebscher, Joly / +1) 27:22
2:4 Vazan (ohne Assist) 27:27
2:5 Slanina (Barta, Verelst) 38:38
3:5 Wiesnet (Schüpping, Creutzburg) 55:20
3:6 Joly (Grözinger, Schmitz / Empty Net Goal) 59:42

Strafen: Erfurt 4 – Duisburg 2

Zuschauer: 367

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