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Von offenen Rechnungen

1. Januar 2022

#GAMEREPORT

Von offenen Rechnungen und spannenden Dritteln

Am 28. Dezember stand das letzte Auswärtsspiel des Jahres auf dem Plan. Unsere Gastgeber waren die Hannover Scorpions, die nach den zwei Niederlagen zwei Rechnungen mit uns offen hatten.

Entsprechend gestaltete sich auch die Partie. Während das erste Drittel mit vielen Chancen gespickt war, blieb es dennoch torlos. Beide Mannschaften standen gut in ihren Dritteln, verteidigten bereits im neutralen Bereich und störten früh. Und Konter, die ihren Weg bis zum jeweiligen Gehäuse fanden, wurden von den Goalies vereitelt. Dabei hatten die Gastgeber in der 17. Minute ihre erste große Chance, als der Puck zwischen den Schienen von Konstantin Kessler (#1) zum Halten kam. Jedoch entschied der Unparteiische richtig und gab dieses Tor nicht, da der Puck nicht in vollem Umfang die Torlinie überquerte. Kurz vorm Ende des ersten Drittels wurde es nochmals brenzlig, als nach einem Pfostenschuss und darauffolgenden Nachschuss der Scorpions nah an der Führung dran waren und nur unser Goalie noch seinen Einwand blitzschnell zeigte.

Das zweite Drittel zeigte den Siegeswillen beider Teams. Schüsse aufs Tor wurden von Ansgar Preuß (#39) und Kessler neutralisiert. Die Wendung im Spiel brachte Fritz Denner (#96), als er einen Fehlpass abfing, Mario Valery Trabucco (#91) ausspielte und vor Preuß verzögerte, bis er letztendlich einnetzte. Damit gingen unsere Drachen nach 35 Minuten das erste Mal in Führung und dies in Unterzahl.

Der Ausgleich der Hausherren wurde ins letzte Drittel vertagt. Wieder in Unterzahl, nach Assist von Jan Pietsch (#8) und Michael Hammond (#90), konnte Robin Just (#17) Kessler überwinden – 1:1. Drei Minuten später drehten die Scorpions das Spiel zu ihren Gunsten. Auf Vorlage von Pietsch und Just erhöhte Julian Airich (#67) zum 2:1. Erfurt ließ jedoch nicht locker und kam torgefährlich vors Gehäuse von Preuß. Thomas Schmid (#5) legte hinter das Tor auf Reto Schüpping (#7) ab und dieser setzte André Gerartz (#88) im Slot perfekt in Szene. Somit war das Spiel in der 52. Minute wieder offen und beide Teams hatten die Möglichkeit die wichtigen drei Punkte einzukassieren.

Anderthalb Minuten vor Spielende nutzte dann Kyle Beach die Chance, nach einem Fehlpass der Scorpions und brachte unsere Drachen abermals in Führung. Hannover musste reagieren und holte Preuß, zu Gunsten eines weiteren Feldspielers, auf die Bank. Erfurt stand geschlossen in der Box und ein erneuter Fehlpass nutzte Arnoldas Bosas (#33). Mit diesen Empty Net Goal erhöhte er nicht nur zum 2:4 Endstand, sondern auf Rechnung Nummer 3, die jetzt offen in Mellendorf zurück gelassen wurde.

Tore:

Hannover: R. Just), J. Airich

Erfurt: F. Denner, A. Gerartz, K. Beach, A. Bosas

Das letzte Spiel des Jahre bestritten unsere Drachen vor heimischer und leider leerer Kulisse gegen die Herne Miners. Platz 7 traf hier auf Platz 9 und mit dem Erfolg aus Hannover im Rücken, sollte da einiges für unsere Jungs drin sein.

Das übliche Abtasten und Kreieren von Chancen bestimmten beide Teams im ersten Drittel. In der dritten Minute war es dann das erste Mal soweit. Kyle Beach (#87) umkreiste das Tor vom Björn Linda (#30) und erhielt einen präzisen Pass von Maurice Keil (#12). Linda noch die kurze Ecke sichernd, ließ genügend Raum für Beach und das 1.0.

Herne auf Anschluss bedacht, schüttelte sich kurz und erkämpfte sich gute Chancen. Nach weiteren vier Minuten war es dann auch soweit für unsere Gäste. Zwei schnelle Pässe über Nils Elten (#5), Denis Fominych (#47), konnte Christoph Ziolkowski (#81) den Ausgleichstreffer erzielen. Mit diesem Zwischenergebnis sollte es auch in die erste Drittelpause gehen.

Im Mittelabschnitt hatte Herne den besseren Start und konnte diesen auch über weite Teile nicht nur ausspielen, sondern auch in Tore ummünzen. Nach 24 gespielten Minuten assistierte Robert Peleikis (#26) den mit viel Zug zum Tor stürmenden Dennis Swinnen (#97) – 1:2. Die Chance einer Antwort für Erfurt lag auf der Kelle, jedoch ohne Glück. Herne hingegen konnte nach 41 Sekunden nochmals nachlegen. Wieder waren Elten und Fominych beteiligt, die für viel Verkehr vor Kessler’s Tor sorgten und Alexander Komov (#10) den nötigen Platz zum Abschluss gaben. Herne weiterhin am Drücker, jedoch die Konzentration bei unseren Drachen war wieder da.

Im letzten Abschnitt wurden die Gewichtungen nochmals verteilt. Diesmal waren es unsere Drachen die mit viel Zug zum Tor, Linda das eine oder andere Mal testeten. Nach 42 Minuten durfte sich Reto Schüpping (#7) als Assistent und Thomas Schmid (#5) als Schütze in den Spielbericht eintragen lassen – 2:3. Herne ließ jedoch nicht viel Zeit verstreichen und lieferte in 43. Minute die prompte Antwort. Artur Tekaev (#19) sah den im Slot freistehenden Tomi Wilenius (#63), der den Rebound sicher zum 2:4 verwandelte. Erfurt fackelte jedoch nicht lang. Eric Wunderlich (#63) passte zu Beach, dieser setzte sich gegen zwei Herner durch und verkürzte zum 3:4. Mit den gezeigten Möglichkeiten und weiteren Chancen, stieg das Selbstvertrauen. Erfurt war in Schlagdistanz und konnte zwei Minuten vor Schluss zum 4:4 ausgleichen. Wieder war es Kyle Beach, der damit seinen Hattrick komplettierte.

Bis zur Schlusssirene sollte sich an diesem Spielstand nichts mehr ändern, was eine Overtime zur Folge hatte. Nach zweieinhalb gespielten Minuten in der Verlängerung, sorgte eine Strafe für Beinstellen für eine Unterzahl unserer Drachen. Herne spielte diese gut aus und konnte nach nur 18 Sekunden für den Sudden Death sorgen. Damit blieb ein Punkt, der von Danny Albrecht erhofften drei in Erfurt.

Zuschauer: 0

TheFan Highlights

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Tore:

Erfurt: T. Schmid, K. Beach (3x)

Herne: C. Ziolkowski, D. Swinnen, A. Komov, T. Wilenius (2x)

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