Sechs von neun möglichen Punkten

11. Januar 2022

#GAMEREPORT

Sechs von neun möglichen Punkten

Beim ersten Spiel der vergangenen Woche konnten unsere Drachen sich erfolgreich durchsetzen. Zu Gast bei den Piranhas, stand nach einem Auswärtssieg und einer Heimniederlage, gemäß der Serie wieder ein Auswärtssieg auf den Plan.

Während Erfurt im ersten Drittel mit viel Druck in die Partie startete, konnten die Piranhas nur wenig Akzente setzen. Ein frühes Tor für Erfurt in der dritten Minute (Kyle Beach #87) sorgte für genügend Rückenwind. Unsere Drachen mit viel Zug zum Tor und diversen Chancen. Sequentiell hatten aber auch unsere Gastgeber ihre Spielanteile, jedoch wurden sie von Nick Vieregge (#29) im Tor erfolgreich gestoppt. Sechs Minuten vor der Pause legte Arnoldas Bosas (#33) nochmals zum 0:2 nach.

Das zweite Drittel war keine fünf Minuten alt, als die Gastgeber zum 1:2 durch Constantin Koopmann und nach weiteren 10 Minuten zum 2:2 ausglichen. Schütze war hier Kilian Steinmann, der für Rostock das Spiel wieder offen gestaltete.

Für das letzte Drittel muss unser Coach Raphaël Joly die richtigen Worte gefunden haben. Denn innerhalb der nächsten 10 Minuten packten unsere Drachen noch eine Schippe drauf. Den Anfang machte Reto Schüpping (#7), der in der 43. Minute das 2:3 schoss. In der 48. Minute zog Adam Kiedewicz (#71) zum 2:4 nach, bevor Kyle Beach in der 51. Minuten das endgültige Ergebnis ins Tor der Piranhas hämmerte (2:5).

Mit diesen Auswärtserfolg konnten unsere Jungs sich den 9. Platz in der Tabelle sichern.

Tore

Erfurt: K. Beach (2x), A. Bosas, R. Schüpping, A. Kiedewicz

Rostock: C. Koopmann, K. Steinmann

Weiter ging es am Freitag. Das nächste Auswärtsspiel. Unsere Gastgeber, die Diez Limburg Rockets, konnten zweimal von unseren Dragons besiegt werden und der vermeintliche „Angstgegner“ der letzten Saison war Geschichte. Jedoch kam es anders als gedacht. Hatten unsere Jungs das erste Tor dieser Partie bereits nach zwei Minuten im Kasten - Maurice Keil (#12) fälschte einen Blueliner von Eric Wunderlich (#12) perfekt ab - ließen unser Gastgeber nicht locker und schafften knappe sechs Minuten später den Ausgleich. Alexander Seifert (#10) sicherte sich den Rebound vorm Tor und ließ Nick Vieregge (#29) hinter sich greifen. Doch sollte es bei diesen zwei Toren nicht bleiben. Beide Teams legten nochmals nach. Den Anfang machte Enzo Herrschafts (#22), der in der 11. Minute unsere Drachen wieder in Front brachte, bevor Leon Köhler (#14) eine Sekunde vor der Pausensirene den vorläufigen Ausgleich schoss. Das folgende Drittel begann vielversprechend, denn nur drei sowie fünf Minuten nach Beginn waren Felix Schümann (#53) und Arnoldas Bosas (#33) für die Drachen erfolgreich auf dem Eis. Die Freude über diese Führung sollte leider nicht lange anhalten. Nur fünf Minuten später verkürzte Leon Köhler zum 3:4 und weitere zwei Minuten danach konnte Henry Wellhausen (#26) den erneuten Ausgleich für die Rockets erzielen. Sichtlich von dieser Aufholjagd angetrieben, spielten sich die Hausherren frei. Und Erfurt, mit Verlaub geurteilt, hat es auch dann recht leicht gemacht. Strafen brachten unsere Jungs zu häufig in Unterzahl und öffnete unseren Gastgebern Tür und Tor. Somit kam was kommen musste. In doppelter Unterzahl konnten die Rockets die Scheibe laufen lassen und Mark Shevyrin (#15) netzte ein -5:4.

Im letzten kamen unsere Jungs nicht mehr in Tritt. Die Rockets spielten eine gute Defense und was an den Feldspielern vorbei ging, machte Louis Busch (#30) sicher. Hinzu kam, das wir uns nicht von der Strafbank fernhalten konnten, weshalb es für Thomas Matheson (#50) und seine Jungs recht einfach war erneut zu treffen. Auch wenn diese Situation nicht ganz lupenrein war, da Thomas Schmid (#5) verletzt vorm Tor lag und der Abpfiff der Offiziellen auf sich warten ließ. Das letzte Tor und damit unsere Niederlage, besiegelte Kyle Brothers (#93), der den Rebound von Thomas Matheson dankend entgegen nahm. Auch wenn man über die unschöne Situation sich streiten kann (hier lag es an den Offiziellen), am Ende haben die Rockets verdient gewonnen.

Tore

Diez Limburg: A. Seifert, L. Köhler (2x), H. Wellhausen, M. Shevyrin, T. Matheson, K. Brothers

Erfurt: M. Keil, E. Herrschaft, A. Bosas, F. Schümann

Mit einem Heimspiel beenden wir dann den Wochenrückblick. Und keine Angst – dies soll nicht zur Gewohnheit werden. Auf dem Plan standen offiziell die Crocodiles aus Hamburg, welche jedoch coronabedingt pausierten und wir kurzer Hand mit den Hammer Eisbären ein Spiel vorzogen. Denn auch sie hätten ein Spiel gegen die Exa Icefighters gehabt, welche aus selbigen Grund absagten.

Wir wissen nicht, was unsere Jungs sich errechnet hatten, jedoch stand auf der Agenda ganz oben, das Spiel gegen die Rockets aus den Köpfen zu schießen. Und das taten sie. Allen voran Maurice Keil (#12), der allein im ersten Drittel drei der fünf Tore schoss und damit einen Hattrick sich zurecht erarbeitet. Hamm legte nach dem zweiten Tor von Maurice Keil einmal nach. Artjom Alexandrov (#22) konnte aus dem 2:0 ein 2:1 zaubern und damit ein Shutout von Konstantin Kessler (#1), welcher ohne weiteres drin gewesen wäre, vereiteln. Ab diesen Zeitpunkt wurde es recht einseitig, was die spielbestimmenden Anteile im Spiel anging. Erfurt konterte und bestimmte das Spiel. Und so reihten sich neben Maurice Keil (3 Tore) noch Kyle Beach (#87) und Louis Anders (#14) unter den Erfurter Schützen fürs ersten Drittel mit ein. Das nächste Drittel brachte recht wenig Überraschung, Hamm versuchte mit vereinzelten Aktionen am Ergebnis noch etwas zu drehen, scheiterte jedoch am überragenden Erfurter Goalie. Der zweite Abschnitt des Spiels war keine fünf Minuten alt, als Tom Banach (#8) erfolgreich für die Aufnahme auf die Schützenliste bat. Damit erzielte der junge Verteidiger sein erstes Tor im Trikot der Drachen.

Das muntere Toreschiessen ging noch weiter. André Gerartz (#88), Sean Fischer (#17) und zuletzt Felix Schümann (#53). So lauteten die Goalgetter des zweiten Drittels, die ein 9:1 für Erfurt vor der letzten Spielpause auf die Anzeigetafel hämmerten.

Mit dieser komfortablen Führung gab Raphaël noch unseren zweiten Goalie, Tommy Steffen (#25) wichtige Spielminuten, die er dankend annahm und sein Tor sauber hielt. Das I-Tüpfelchen dieser Partie setzte Arnoldas Bosas (#33), der per Direktabnahme, den 10. Treffer für Erfurt setzte. Mit diesem Erfolg konnte Erfurt den 8. Platz in der Tabelle der Oberliga Nord ergattern.

Tore

Erfurt: M. Keil (3x), K. Beach, L. Anders, T. Banach, A. Gerartz, S. Fischer, F. Schümann, A. Bosas

Hamm: A. Alexandrov

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