Gespräche am Rande der Bande mit Paul Klein

Stichworte: Spieler Mannschaft
18. Dezember 2019

Gespräche am Rande der Bande - heute mit Paul Klein.

Lieber Paul, zunächst möchte ich Dir und dem Team einmal mehr eine tadellose Leistung bescheinigen. Es ist sehr schade, dass wir hier in Leipzig und am Sonntag in Halle so dicht dran waren, aber keine Punkte mitgenommen haben. Das macht der Mannschaft schon zu schaffen. Lassen wir das Spiel einmal so stehen und lernen UNSEREN Paul näher kennen. Du bist vor 29 Jahren in Erfurt geboren und seit der Saison 2006 - 2007, -als Spieler in der Jugendbundesliga U20- bei den "Großen". Hast Du nie den Wunsch gehabt, den Verein mal zu wechseln, um neue Erfahrungen zu sammeln?

Den Wunsch und auch die Angebote gab es. Mit 15 hatte ich die erste Anfrage, jedoch hatte ich in Erfurt an der Sportschule mit dem täglich zweimaligen Training optimale Bedingungen, die wollte ich nicht aufgeben. Auch meine Freunde und meine Heimat -jetzt meine Tochter- haben mich davon abgehalten, zu wechseln.

Du hast mittlerweile 315 Spiele in der Oberliga gemacht und dabei 41 Tore und 121 Assists auf dem Konto. Jedoch auch 711 Strafminuten! Damit warst Du der Bad Boy der Drachen. Seit der letzten Saison bist Du sehr zurückhaltend, vom Saulus zum Paul(us) gewandelt. Kannst Du uns sagen, woran das liegt?

Man wird nicht jünger und ich war ein wilder Junger. Heute gehöre ich mit beinahe 30 zu den älteren Spielern. Mir geht es darum, Verantwortung zu übernehmen. Auch meine Tochter trägt sicher dazu bei, dass ich ruhiger geworden bin. Man sieht die Welt anders.

Du bist unsere Geheimwaffe, denn Du kannst sowohl Verteidiger aber auch Stürmer spielen. Welche ist Deine Lieblingsposition?

Am liebsten spiele ich Verteidiger. Aber ich bin froh, dass ich mit meiner Vielseitigkeit der Mannschaft helfen kann. Es läuft derzeit auch ganz gut in unserer Reihe. Mit Reto (Schüpping) und Joonas (Toivanen) klappt es toll.

Mit 29 Jahren und Familie muss man sich Gedanken über die Zukunft machen. Wie sieht Deine berufliche Perspektive aus?

Ich habe vor 2 Jahren meine Ausbildung zum Tischler abgeschlossen. Jetzt arbeite ich im Bereich Werbung. Wir bauen und bewirtschaften Reklametafeln, das ist ein 40 Stunden Job. Dazu kommt die Familie und manchmal will ich auch Zeit für mich selbst. Da muss man schon ganz gut planen.

Paul, vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen uns noch viele aufregende Spiele mit Dir und dem Team.

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