Im Endspurt noch einen Punkt geholt

Stichworte: Spielbericht
27. Dezember 2016

Wie schon im letzten Heimspiel gegen die Hannover Indians war auch die Partie gegen die Icefighters nichts für schwache Nerven. Mit einem späten Comeback verdienten sich die gastgebenden Black Dragons noch einen Punkt und mussten sich erst in der Overtime den Icefighters geschlagen geben.

Bedingt durch ein frühes Überzahlspiel übernahmen die Gastgeber schnell die Spielkontrolle, konnten aber die sich bietenden Chancen nicht nutzen. So scheiterte Justin Creutzburg nur ganz knapp am Führungstreffer. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels hatten die Black Dragonszunächst mehr vom Spiel, konnten aber auch zwei weitere Überzahlspiele nicht in zählbares ummünzen. Erst nach gut 10 min kamen auch die Gäste, nun selbst in Überzahl, zu guten Chancen. Aber auch die Leipziger konnten ihre Überzahlspiele nicht verwerten. Als sich die knapp 750 Zuschauer langsam mit einem torlosen ersten Drittel anfreundeten, schlugen die Gäste doch noch zu. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Erfurter übernahm Albrecht an der eigenen blauen Linie die Scheibe, war auf und davon und ließ schlussendlich auch Reukauf keine Abwehrchance und traf zum durchaus Führungstreffer der Gäste. Mit diesem 0:1 ging es dann erstmals in die Kabine.

Der Mittelabschnitt brauchte zunächst ein wenig Zeit um auf Touren zu kommen. Keines der beiden Teams konnte sich in den ersten Minuten Torchancen erspielen und man neutralisierte sich meist schon in der neutralen Zone. So dauerte es fast 10 Minuten bis der nächste Treffer fiel. Wieder waren es die Gäste die eiskalt zuschlugen. Im Überzahlspiel wurde die Scheibe in Richtung Tor der Gastgeber gespielt und dort von Patrick Fischer abgefälscht, trotz Erfurter Proteste, die einen hohen Stock des Torschützen ausgemacht haben wollten, zählte der Treffer und es stand 0:2 aus Sicht der Gastgeber. Dieser Treffer schien die Erfurter etwas ihres Elans beraubt zu haben, denn man benötigte fortan doch etwas Zeit um diesen erneuten Rückschlag zu verarbeiten. In dieser Phase versäumten es die Gäste nachzulegen und schon hier für die Vorentscheidung zu sorgen. So aber kamen die Drachenzum Drittelende hin wieder besser ins Spiel und waren nah am Anschlusstreffer, dieser ließ aber noch ein wenig auf sich warten und es ging mit 0:2 in die zweite Pause.

Im letzten Spieldrittel dauerte es dann nur 2 min bis sich die Drachen mit dem Anschlusstreffer endgültig im Spiel zurück meldeten. Nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Leipziger Tor lag die kleine Hartgummischeibe plötzlich vor Kämmerer und dieser schob problemlos zum 1:2 in die Maschen ein. Zusätzlich beflügelt durch diesen Treffer entwickelten die Black Dragons nun immer mehr Druck und schnürten die Gäste phasenweise im eigenen Drittel ein. Aber wie es in solch engen Spielen manchmal passiert, nutzten die Gäste einen ihrer wenigen Konter zum 1:3. Wer nun aber dachte, damit hätte man den Gastgebern nun endgültig den Zahn gezogen sah sich gründlich getäuscht. Immer wieder rannten die Erfurter nun an und die Leipziger hatten immer wieder Probleme die Scheibe zu klären. Knapp 3 min vor Ultimo spielte Drachencoach Thomas Belitz seinen letzten Trumpf und opferte Goalie Reukauf zu Gunsten eines weiteren Stürmers und diesmal wurde dieses Risiko tatsächlich belohnt. 71 Sekunden vor Schluss verkürzten die Drachen noch einmal auf 2:3 durch Felix Schümann. Getragen und nach vorn gepeitscht von den Fans gelang den Erfurtern nur 21 Sekunden nach diesem erneuten Anschlusstreffer der vielumjubelte Ausgleich durch Kapitän Christian Grosch. Damit musste nun die Overtime für eine Entscheidung sorgen. Hier hatte zunächst Felix Schümann die Riesenchance auf den Siegtreffer, aber er scheiterte am Leipziger Goalie. Quasi im Gegenzug machten es die Gäste besser und trafen zum 3:4-Endstand durch Eichelkraut.

Wenig Zeit zur Regeneration bleibt den Black Dragons, denn schon am Mittwoch steht die nächste Partie auf dem Plan, dann gilt es bei den Hannover Scorpions zu bestehen. Spielbeginn ist am 28.12. um 20:00 in der Eishalle in Hannover/Langenhagen.

Tore:

0:1 Hannes Albrecht (Stephan Tramm, Kevin Beech) 17:30
0:2 Patrick Fischer (Jakob Weber, Nico Kolb / +1) 29:02
1:2 Oliver Kämmerer (Jan Zurek, Robin Sochan) 41:55
1:3 Jakob Weber (Edward Gale, Leonhard Zink) 47:37
2:3 Felix Schümann (Jan Zurek, Christian Grosch / +1 / sechster Feldspieler) 58:49
3:3 Christian Grosch (Paul Klein, Michal Vazan / sechster Feldspieler) 59:10
3:4 Florian Eichelkraut (Hannes Albrecht) 61:51

Strafen: Erfurt 8 – Leipzig 14
Zuschauer: 734

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