Schmidt

Interview am Rande der Bande mit Robert Schmidt

Stichworte: News
19. November 2019

Hallo Robert, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum Erfolg “Deiner" Mannschaft. Mit diesen drei Punkten sind die Drachen auf Tuchfühlung zum Mittelfeld der Tabelle, der achte Platz ist grade einmal 4 Punkte entfernt.

Wenn - wie am Freitag passiert - der Headcoach kurzfristig ausfällt, bist Du dann der planmäßige Vertreter?

Nein, es existiert kein Vertretungsplan. Wir haben einen Pool von Trainern, die über die notwendige Lizenz verfügen. Als klar war, dass Fred Carroll krankheitsbedingt ausfällt, hat mich Felix Schümann - in seiner Funktion als Kapitän - angesprochen, ob ich zur Verfügung stehe. Nach telefonischer Rücksprache mit dem sportlichen Leiter Henry Tews wurde entschieden, dass ich an der Bande stehen werde.

Kann man als “unvorbereitete Aushilfe" einem solchen Spiel eigene Impulse geben?

Da musste ich nicht viel tun, denn diese Mannschaft ist auf dem richtigen Weg. Die Einstellung der Spieler stimmt auf jeden Fall und die der Fans offensichtlich auch. Schließlich waren deutlich mehr als 600 Zuschauer da, die für eine riesen Stimmung gesorgt haben. Das erinnert mich an meine aktive Zeit bei den Drachen, als die Halle häufig so richtig voll war. Das hat uns Spieler unglaublich motiviert.

Deine Karriere als Profisportler ist seit geraumer Zeit beendet. Was macht unsere ehemalige #86 heute beruflich?

Ich bin Personaldisponent bei einem Personaldienstleister. Dort möchte ich mich beweisen und habe das Ziel, Niederlassungsleiter zu werden.

Das Ende Deiner sportlichen Karriere hatte auch viel mit Deinem damaligen Gesundheitszustand zu tun. Da hattest erhebliche Probleme mit der Hüfte, wie steht es heute darum?

Nachdem mir eine Vollprothese eingesetzt wurde, bin ich schmerzfrei. Mit diesem Zustand bin ich super zufrieden.

Bist Du sportlich noch aktiv?

Ich bin Spieler und Trainer der 2. Mannschaft. Darüber hinaus bin ich ehrenamtlicher Trainer der U20, die in Kooperation mit Dresden und Chemnitz spielt. Das ist meine Kernaufgabe.

Was ist für Dich aufregender, zu coachen oder selbst zu spielen?

Klare Antwort: Wenn ich spiele, bin ich immer noch so emotional wie eh und je! Als Coach bin ich deutlich ruhiger.

Hast Du noch einen persönlichen Wunsch rund ums Eishockey? Zum Beispiel dieses Team noch einmal zu coachen?

Im Moment habe ich nur einen Wunsch, dass Fred Carroll schnell wieder gesund wird. Von hier aus: Gute Besserung, lieber Fred!

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