Interview mit Fred Carroll

Stichworte: Mannschaft
23. Oktober 2019

Fred Carroll ist nun in seiner zweiten Saison mit den TecArt Black Dragons. Nach einer gesundheitlichen Zwangspause fand er über Erfurt den Weg zurück ins Eishockeygeschäft. Am vergangenen Freitag war Fred erneut als Drachentrainer an seiner alten Wirkungsstätte. Kalle Krum sprach mit ihm.

Was ist Dir auf der Fahrt nach Hannover durch den Kopf gegangen?

Das Spiel im Allgemeinen. Gerade vor dem Hintergrund, dass ich schon Trainer bei den Indians war und ihre Spielweise kenne. Es ist wichtig, die ersten 5 bis 6 Minuten ohne Gegentor zu überstehen. Das ist uns gelungen, da haben wir diszipliniert gespielt.

Ist die personelle Situation - dauerhaft mit drei Reihen zu spielen - über die Saison aufrecht zu erhalten?

Da wir nicht mehr Spieler haben, müssen wir es durchstehen. Das heißt, wir müssen in der Defensive besser stehen und Strafen vermeiden. Im Übrigen sind wir nicht die Einzigen, die eine dünne Spielerdecke haben. Leipzig geht es auch so.

Hast Du Kenntnis darüber, ob Dresden weiterhin Förderlizenz-Spieler für uns abstellt?

Das liegt in der Verantwortung von Henry Tews, der die Kontakte nach Dresden pflegt. Mir stehen Spieler zur Verfügung, die zweimal in der Woche mit uns trainieren.

Worauf legst Du im Training das Hauptaugenmerk, auf die Defensive oder auf den Sturm?

Ich habe vorhin schon gesagt, dass die Defensive stehen muss. Du kannst nur Spiele gewinnen, wenn die Abwehr keine Gegentore zulässt.

Ist Dir die Integration junger Spieler eine Herzensangelegenheit?

Ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern. Zum Einen um sie zu fördern, aber auch zu fordern. Es ist wichtig, dass sie zuhören und die Vorgaben auf dem Eis umsetzen.

Fühlst Du Dich in Erfurt sportlich und privat gut aufgehoben?

Ich fühle mich in Erfurt pudelwohl!! Sportlich sieht es so aus, dass ich noch einiges umstellen muss, um das volle Potenzial aus der Mannschaft zu entfalten.

Kochst Du selbst?

Ich koche sehr gerne, vor allem Fisch mit Gemüse. Das Kochen hat zur Zeit mein Sohn übernommen, der in den Ferien bei mir in Erfurt ist. Wenn ich vom Training heimkomme, steht das Essen schon auf dem Tisch.

Welche Musik hörst Du am liebsten?

Eigentlich alles, aber am liebsten Country Musik und Oldies, Hard Rock. Das einzige was ich nicht mag, ist Rap.

Ich danke Dir, dass Du - trotz der Niederlage- dieses Gespräch mit mir geführt hast. Wir Fans hoffen darauf, dass die Mannschaft das Potenzial, welches in ihr steckt, zeitnah abrufen kann.

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