Interview mit Reto Schüpping

Stichworte: Mannschaft
14. Oktober 2019

Im Interview: Reto Schüpping

Wie war es für Dich als Krefelder Jung, an dem Ort, wo Du die ersten Schritte auf dem Eis gemacht hast, mit der Mannschaft Deiner neuen Heimat um Punkte zu kämpfen?

Der „Reiseleiter“ Reto: Für mich war es einfach schön, mal nicht als Sohn, sondern als Eishockeyspieler wieder nach Krefeld zu kommen. Ab Neuss habe ich dann den Reiseleiter gemacht. Ich musste jedem erzählen, wo ich als Kind mit meinen Eltern wandern war, wo wir schwimmen waren und was ich sonst für Dinge erlebte. Das war schon cool. Ansonsten war die Situation für mich nicht ganz neu, da ich als Nachwuchsspieler bereits gegen Krefelder Teams gespielt habe.

Was waren im Spiel die ausschlaggebenden Augenblicke, die zum Sieg führten?

Reto: Jeder Spieler hat seinen Job gemacht und wir waren kompakter als der KEV. Alle waren hungrig darauf, endlich den ersten Sieg einzufahren.

Bei Dir ist deutlich zu sehen, dass Du im Sommer viel trainiert hast. Bleibt Dir als jungem Vater überhaupt Zeit für Hobbys? Wenn ja, für welche?

Reto: Dadurch, dass ich Vollzeit-Eishockeyspieler bin, hatte ich die Zeit, mich intensiv auf die Saison vorzubereiten. Zudem gehe ich sehr gern mit meiner Freundin und unserer tollen Tochter spazieren. Das tut für die Erholung sehr gut. (strahlt)

Dir merkt man sofort an, wenn das Spiel oder Deine Leistung nicht Deinen Ansprüchen entspricht. Wie baust Du den Frust ab?

Reto: Merkt man mir das wirklich so an? Ich bin ein sehr ehrgeiziger Sportler und gehe hart mit mir ins Gericht. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. Als Frust will ich es nicht bezeichnen. Es ist eher Enttäuschung. Aber daran arbeite ich regelmäßig mit unserem Mentaltrainer Maik Lärz. Ich merke sehr, welchen Einfluss mein Kopf und meine Gedanken auf mein Spiel haben. Da hat sich schon vieles ins Positive gewandelt, was sich auch für mich merklich auf meine Leistung auswirkt. Auf der Rückfahrt von Auswärtsspielen höre ich Musik und schreibe mit meiner Freundin. Nach Heimspielen verbringe ich Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie.

Wie sieht Dein persönliches Saisonziel aus?

Ich muss „erwachsener“ spielen, um meine sportlichen Ziele zu erreichen. Manchmal fehlt mir noch an der letzten Kaltschnäuzigkeit. Mein Saisonziel für die Mannschaft ist das Erreichen der Play-Off-Runde und dazu will ich mein Bestes beitragen..

Vielen Dank Reto, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast.

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