Keine Chance am Pferdeturm

Stichworte: Spielbericht
31. Dezember 2015

Im letzten Punktspiel des Jahres 2015 mussten die Black Dragons einen Tag vor Silvester am Pferdeturm in Hannover antreten. Vor prächtiger Kulisse von gut 3800 Zuschauern war für die Gäste aus Thüringen am Ende nichts zu holen und man ging mit einer 0:7-Niederlage vom Eis.

Nach der schweren Verletzung von Jan Zurek musste Drachencoach Jan Vavrecka seine Reihen kräftig umstellen. So ersetzte Felix Schümann den verletzten Zurek in Reihe eins, während der junge Justin Creutzburg die Position von Schümann in Reihe zwei übernahm. Die Gäste aus Thüringen benötigten zunächst ein klein wenig Zeit um sich auf die veränderten Reihen einzustellen. Zeit, die ihnen die gastgebenden Indians allerdings nicht einräumen wollten. So legten die Indianer dann auch los wie die berühmte Feuerwehr und nutzten gleich ihre erste Chance zur frühen Führung. Gerade 18 Sekunden war die Partie alt, als Goalie Martin Otte den Puck erstmals aus dem eigenen Netz fischen musste, Frederick Gradl hatte zur Führung getroffen. Die Gastgeber drückten auch nah diesem Treffer unverändert auf weitere Treffer und wurden nach 86 Sekunden erneut belohnt. Dennis Arnold erzielte das 2:0 für die Gastgeber. Nach diesem Doppelschlag nahm Coach Vavrecka früh im Spiel sein Timeout um seine Mannschaft wachzurütteln. Dies gelang in der Folgezeit auch immer besser, zumindest konnten die Gäste die Angriffe der Indianer etwas besser abwehren, ohne dabei aber selbst für Gefahr vor dem Tor der Gastgeber sorgen zu können. Selbst in doppelter Überzahl gelang den Gästen kein Treffer. So blieb es bis zur ersten Pause beim 2:0 der Gastgeber.

Im Mittelabschnitt kamen die Gäste, bedingt durch eine Überzahlsituation etwas besser ins Spiel, Boris Ackers im Tor der Indianer allerdings hielt seinen Kasten sauber. Auf der Gegenseite nutzten die Hannoveraner ihre erste richtige Konterchance im Mittelabschnitt zum 3:0. Wieder war Frederik Gradl der Torschütze. In der Folgezeit nahmen die Gastgeber den Fuß etwas vom Gaspedal und ermöglichten den Erfurtern die ein oder andere Chance (Klein, Grosch oder Schümann), letztlich blieb aber Ackers im Tor der Gastgeber der Sieger. Kurz vor Drittelende mussten die Erfurter noch einmal in Unterzahl agieren, konnten diese brenzlige Situation zwar schadlos überstehen, aber die Hannoveraner drückten weiterhin und wurden belohnt. 34 Sekunden vor der 2. Pause sorgte Kapitän Sebastian Lehmann mit dem 4:0 für eine Vorentscheidung.

Im letzten Spielabschnitt versuchten die Erfurter och einmal alles um wenigstens noch ein klein wenig Ergebniskosmetik betreiben zu können. Aber die größte Chance vergab Paul Klein freistehend vor Ackers. Nach dem 5:0 von Robby Hein in Überzahl waren endgültig alle Messen gelesen. Sebastian Lehmann stellte mit seinen beiden Treffern kurz vor Ende der Partie den 7:0-Endstand her. Zu allem Überfluss fing sich Wiesnet noch eine Spieldauerstrafe nach einem hohen Stock mit Verletzungsfolge ein und ist in der nächsten Partie, am 03.01.2016 im heimischen Eissportkomplex gegen die Hannover Scorpions, gesperrt.

Tore:

1:0 Frederik Gradl (Bradley McGowan, Sebastian Lehmann) 0:18
2:0 Dennis Arnold (Armin Finkel, Yanick Meve) 1:26
3:0 Frederik Gradl (Bradley McGowan, Sebastian Lehmann) 24:54
4:0 Sebastian Lehmann (Bradley McGowan, Florian Kraus) 39:26
5:0 Robby Hein (Bradley McGowan, Sebastian Lehmann / +1) 47:06
6:0 Sebastian Lehmann (Robby Hein, Armin Finkel) 57:49
7:0 Sebastian Lehmann (Bradley McGowan, Maximilian Pohl) 59:05

Zuschauer: 3814

Strafen: Hannover 12 – Erfurt 17 (+20 Wiesnet)

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