Knappe Niederlage in der Wedemark

Stichworte: Spielbericht
24. Dezember 2016

Mit einer knappen und durchaus vermeidbaren 2:4-Niederlage im Gepäck mussten die Black Dragons den Heimweg aus der Wedemark antreten. Drachencoach Thomas Belitz musste wieder einmal seine Reihen durcheinander wirbeln, denn mit Marcel Weise (Knie), Arthur Rößger (Schulter) und David Wiesnet fielen wieder einmal Stammspieler aus. Thomas Belitz hatte so diesmal nur 3 Reihen zur Verfügung, trotzdem erwiesen sich die Erfurter über die komplette Spielzeit mindestens ebenbürtig und hätten mit besserer Chancenauswertung durchaus mit einem Dreier nach Hause fahren können.

Den besseren Start ins Spiel hatten zunächst die Gastgeber, aber erste Chancen von Bombis und Adams wurden vergeben. Nach gut 90 Sekunden kassierten die Gastgeber die erste Strafzeit und so kamen nun auch die Erfurter zu ersten Chancen, doch Dennis Korff im Tor der Scorpions erwies sich noch als Turm in der Schlacht. Nachdem die Strafe abgelaufen war und auch die Erfurter eine Unterzahlsituation mit ein wenig Glück schadlos überstanden hatten, gingen die Gäste, zu diesem Zeitpunkt durchaus überraschend in Führung. Zurek und Schümann hatten sich ins Drittel der Gastgeber gespielt, dann der öffnende Pass zum freistehenden Paul Klein und dieser traf zum 0:1. In der Folgezeit versuchten die Scorpions wieder besseren Zugriff auf das Spiel zu bekommen, aber gute Chancen konnte man sich nicht mehr herausspielen. Selbst eine weitere Unterzahlsituation blieb folgenlos für die Erfurter und so ging es mit diesem 1:0 in die erste Pause. Allerdings nahmen die Erfurter eine weitere Unterzahl mit in den Mittelabschnitt.

Diese Unterzahl sollte diesmal Folgen haben. Bombis und Adams bedienten kurz nach Wiederbeginn Sebastian Lehmann und dieser überwand den chancenlosen Reukauf im Erfurter Tor. Die Erfurter zeigten sich allerdings keineswegs geschockt vom Gegentreffer und nur wenige Sekunden nach dem Ausgleich bot sich Vazan die Riesenchance auf die erneute Führung, aber er scheiterte nun am überragenden Korff im Tor der Scorpions. In den nächsten Minuten konnten sich die Gastgeber allein bei Goalie Dennis Korff bedanken, dass es beim 1:1 blieb. Dieser brachte die Erfurter Stürmer mit Glanzparaden im Minutentakt schier zur Verzweiflung. Egal wer es auch versuchte, ob es Grosch, Vazan, Vostarek, Manske oder Schüpping versuchten, immer wieder brachte Goalie Korff irgendwie noch einen Schoner oder seine Fanghand in Position und verhinderte einen weiteren Erfurter Treffer. Nach 35. Minuten kam es, wie es kommen musste. Wer vorn seine Chancen nicht zu nutzen vermag, bekommt hinten einen blitzsauberen Konter der zum Gegentor führte. Nach einem Schuss von Schütt staubte Bombis ab und die Scorpions gingen erstmals im Spiel in Führung. Bei diesem knappen und durchaus glücklichen 2:1 für die Gastgeber ging es in die zweite Pause.

Nachdem die Erfurter auch ihre zweite Überzahl nicht nutzen konnten, machten es die Gastgeber besser. Nach einer durchaus fragwürdigen Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis fanden sich die Erfurter in Unterzahl wieder und die Gastgeber nutzen dieses Geschenk zum 3:1 aus. Wieder hatte Schütt geschossen und Bombis diesmal abgefälscht und so war Reukauf erneut geschlagen. Die Erfurter ergaben sich aber keineswegs in ihr Schicksal und man kämpfte sich ins Spiel zurück. Dies wurde in der 53. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. Justin Creutzburg war es letztlich, der, nach Zuspiel von Schüpping und Manske Korff bezwang. Beflügelt durch diesen Treffer versuchten die Erfurter alles um den Ausgleich zu erzielen, doch hatten die Erfurter erneut Pech. Nach einem Schuss von Oliver Otte und nach dem vermeintlichen Ausgleichstreffer jubelnden Erfurtern erwies sich der HSR als Spielverderber und verweigerte dem Treffer die Anerkennung da das Tor aus der Verankerung gerissen war und der Puck sowieso nicht im Tor gewesen sei. Selbst davon ließen sich die Erfurter nicht beeindrucken, auch nicht von einer erneuten Strafe gegen Ulitschka. Zwei Minuten vor Ultimo konterte Vostarek, statt aber zum mitgelaufenen Grosch zu passen, wählte er den Schuss und diesen wehrte Korff ab. Leider genau in den Lauf von Lehmann. Dieser passte zu Budd und der konterte mit Bombis in einem 2 auf 1. Budd bediente Bombis und dieser traf zum 4:2-Endstand.

Tore:

0:1 Paul Klein (Jan Zurek, Felix Schümann) 11:55
1:1 Sebastian Lehmann (Björn Bombis, Charlie Adams / +1) 20:37
2:1 Björn Bombis (Dennis Schütt, Charlie Adams) 34:41
3:1 Björn Bombis (Dennis Schütt, Sebastian Lehmann / +1) 44:54
3:2 Justin Creutzburg (Reto Schüpping, Enrico Manske) 52:24
4:2 Björn Bombis (Michael Budd, Sebastian Lehmann / +1) 58:45

Strafen: Wedemark 4 – Erfurt 10

Zuschauer: 436

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