Leipzig eine Nummer zu groß

18. Dezember 2017

Insgesamt 2027,44 € an Spenden konnten am Sonntag für das „Restaurant der Herzen“ in Erfurt generiert werden, damit hat man das Positive an diesem Spiel und der 2:5-Niederlage gegen Leipzig eigentlich fast schon zusammen gefasst. Dennoch gilt ein ganz großer Dank den Gästen des Spieles, die dieses Ergebnis möglich machten! Der EHC Erfurt e.V. ist stolz, sich in seiner Heimatstadt so sozial engagieren zu können!

Wie nahezu immer hatten die Erfurter bei Spielen unter der Leitung von HSR Noeller keinen leichten Stand, so zog sich der Hauptschiedsrichter auch in diesem Spiel wieder mehrfach den Unmut der Erfurter Spieler und deren Fans zu und verhängte gleich 2 sehr schmeichelhafte Penaltys zu Gunsten der Gäste.

Schon der Beginn der Partie lief alles Andere als nach Plan für die Gastgeber. Noch nicht ganz 2 Minuten waren auf der Uhr als HSR Noeller den ersten ziemlich schmeichelhaften Penalty für die Gäste aus Sachsen. Pfister war in einen Zweikampf gegen Albrecht verstrickt, als letztgenannter zu Boden ging und Noeller zur Überraschung aller auf Penalty entschied. Albrecht nahm dann dieses Geschenk auch gleich dankend an und verwandelte zur frühen Gästeführung. Im weiteren Verlauf des Drittels kamen die Gäste immer wieder zu guten Chancen, es sollte aber bis zur 14. Minute dauern bis der nächste Treffer fiel. Im Überzahlspiel hatte Patocka zum 0:2 getroffen. Die Gastgeber reklamierten an dieser Stelle zwar auf „hoher Stock“, die Proteste brachten aber nichts und der Treffer behielt seine Gültigkeit. Quasi im Gegenzug jagte dann Gosdeck in Scheibe ins Leipziger Netz zum 1:2-Anschlusstreffer. Mit diesem Stand ging es in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt war gut 5 Minuten alt, als Hofverberg zum 3. Leipziger Treffer traf. Die Erfurter konnten einfach nicht entscheidend genug klären und irgendwann stand Hofverberg dann frei und bezwang Reukauf im Erfurter Tor. Die Drachenversuchten im weiteren Verlauf den Anschlusstreffer zu erzielen, scheiterten dabei aber immer wieder an Goalie Roßberg. Die Leipziger verlegten sich nun aufs Kontern, einer dieser Konter sollte wieder für heftige Diskussionen führen, als Sochan den Leipziger Schneider eigentlich regelkonform an der Puckannahme hinderte und HSR Noeller zur erneuten Überraschung aller wieder auf Penalty entschied. Auch diese Entscheidung war bestenfalls als schmeichelhaft zu bezeichnen. Schneider war es egal, er verwandelte den Penalty zum 4:1 aus Leipziger Sicht. Knapp 4 Minuten später traf Robin Sochan per Blueliner zum 2:4-Pausenstand.

Im letzten Drittel versuchten die Erfurter verzweifelt ins Match zurückzukommen. Im Stile einer Spitzenmannschaft verteidigten die Icefighters ihre Führung allerdings und bauten sie nach 54 Minuten gar noch aus. Wieder war es Schneider, der den Puck letztlich im Erfurter Tor unterbringen konnte. Mit diesem 2:5 ging die Partie dann auch zu Ende. Der Leipziger Sieg geht schlussendlich auch in der Höhe in Ordnung, diskussionswürdig bleibt aber das Zustandekommen der Penaltys, die zumindest zur Niederlage beitrugen.

Tore:

0:1 Albrecht (Penalty) 01:58
0:2 Patocka (Hofverberg / +1) 13:30
1:2 Gosdeck (Vazan) 14:12
1:3 Hofverberg (Albrecht, Velecky) 24:30
1:4 Schneider (Penalty) 31:20
2:4 Sochan (Vazan, Schümann) 35:29
2:5 Schneider (Velecky, Hofverberg) 53:14

Strafen: Erfurt 6 – Leipzig 8

Zuschauer: 802

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