Nichts zu holen beim Meister

Stichworte: Spielbericht
24. Januar 2015

So hatte man sich bei den Black Dragons den Start in die Verzahnungsrunde mit der Oberliga/West mit Sicherheit nicht vorgestellt. Beim Meister der Oberliga/Ost, den Icefighters Leipzig, gab es im Zelt in Taucha für die Gäste aus Thüringen nichts zu erben, am Ende fiel die Niederlage beim 0:6 auch noch recht deftig, wenn auch 2 Tore zu hoch, aus. So fiel dann auch das Fazit auf Erfurter Seite recht nüchtern aus. „Leipzig war stärker, und wird in dieser Runde ein gewichtiges Wörtchen um den Einzug in die nächste Runde mitsprechen, aber 6 Tore besser waren die Icefighters nicht. Am Ende fiel das Ergebnis um ein oder zwei Tore zu hoch aus, gerade im Mittelabschnitt haben wir zu wenig aus unseren durchaus guten Chancen gemacht“ so ein sichtlich bedienter Marcel Weise.

Das Spiel nahm von Beginn an ordentlich Fahrt auf, während die Gäste zunächst eher auf Sicherung des eigenen Tores bedacht waren, legten die Gastgeber in gewohnter Art und Weise los wie die berühmte Feuerwehr. Noch allerdings hielt die Defensive der Erfurter dem Sturmlauf der Leipziger stand. Die erste große Chance des Spieles vergab zunächst noch Albrecht, der freistehend an Otte scheiterte. Fast im Gegenzug vergab Schümann die erste Gelegenheit, als er knapp über das Tor schoss. Es sollte für längere Zeit die letzte Erfurter Chance sein, denn fortan spielten fast nur noch die Gastgeber und dieses Übergewicht konnte man auch in Tore ummünzen. Dabei vergaben die Icefighters zunächst selbst klarste Chancen, hatten dann aber das Glück des Tüchtigen und man doch noch zur Führung. Martin Otte konnte nach gut 5 Minuten noch gegen Hadamik klären, hielt den Puck aber nicht fest und der Rebound landete bei Fominych, der sich mit dem 1:0 bedankte. Leipzig drückte weiter auf Tempo und kam dadurch fast zwangsläufig zu besten Chancen, diese jedoch fanden in Otte ihren Meister. Erst in der 12. Minute konnten die Gastgeber ihren zweiten Treffer beisteuern. Wieder konnte Martin Otte den ersten Schuss zunächst parieren, dann aber verlor die Erfurter Defensive komplett die Ordnung, konnte den Puck nicht entscheidend genug klären und über Umwege kam dieser dann zu Albrecht, der aus Nahdistanz einschieben konnte. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kamen nun auch die Erfurter etwas besser ins Spiel, aber man konnte aus den sich nun bietenden Chancen zu wenig machen. So wie Brennan Menard, der bedient von Marcel Weise den Puck nicht an Staudt vorbei brachte. So blieb es bis zur ersten Pause bei der verdienten Führung der Gastgeber.

Im Mittelabschnitt hatten nun die Drachen die erste große Chance auf einen Torerfolg. Menard hatte sich über die linke Seite durchgetankt, spielte noch den letzten Verteidiger aus, kam allerdings nicht zum Abschluss, da ein Teamkollege in die Schussbahn lief und so unfreiwillig für Staudt rettete. Die Gastgeber hatten sich mittlerweile auf eine neue Taktik verlegt, man agierte aus einer gutgestaffelten Defensive und wollte die Gäste mit überfallartigen Kontern überraschen. Dies gelang auch das ein oder andere Mal, jedoch blieb der Torerfolg zunächst aus. Erst als gegen die Erfurter eine Strafe angezeigt war und die Gastgeber dadurch mit einem Mann auf dem Eis waren fiel der dritte Treffer des Abends. Am Ende war es Vrba, der den Puck im Erfurter Tor unterbringen konnte. Es sollte der Einzige Treffer im Mittelabschnitt bleiben, auch weil beide Teams die sich bietenden Chancen nicht verwerten können. Gerade die Überzahl gehörte nicht unbedingt zu den Stärken beider Mannschaften, so konnten sowohl die Leipziger wie auch die Erfurter doppelte Überzahlmöglichkeiten nicht in Treffer ummünzen.

Im letzten Spielabschnitt sorgten die Gastgeber schnell für klare Verhältnisse und sorgten durch Albrecht mit dem 4:0 für die Entscheidung im Spiel. Auf der Gegenseite hatten die Erfurter die sich zumindest einen Ehrentreffer längst verdient hatten nun auch noch Pech. Einen Schuss von Sergerie ließ Staudt durch die Schoner rutschen und die Scheibe trudelte Richtung Torlinie, aber kurz vor eben dieser kratzt „Comebacker“ Lars Müller die kleine Hartgummischeibe von der Torlinie und verhinderte so einen Gegentreffer. Ganz anders die Gastgeber die nun durch Eichelkraut und Fominych das Endergebnis von 6:0 heraus schossen. Kurz vor Spielende fing sich Brennan Menard zu allem Überfluss auch noch eine Spieldauerstrafe ein und muss so am Sonntag das Rückspiel in der Erfurter Eishalle als Zuschauer verfolgen.

Tore:

1:0 Denis Fominych (Fabian Hadamik, Tomas Vrba)

2:0 Hannes Albrecht (Florian Eichelkraut, Jannik Striepeke)

3:0 Tomas Vrba (Ziga Svete, Esbjörn Hofverberg / +1)

4:0 Hannes Albrecht (Felix Linden, Florian Eichelkraut / 6-5)

5:0 Florian Eichelkraut (Hannes Albrecht, Ziga Svete)

6:0 Denis Fominych (Daniel Rau, Tomas Vrba)

Zuschauer: 1785

Strafen: Leipzig 10 (+10 Hannes Albrecht) – Erfurt 19 (+20 Brennan Menard)

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