Niederlage am Pferdeturm

Stichworte: Spielbericht
13. Oktober 2018
Es scheint eine Konstante im Erfurter Eishockey zu sein, dass die Cracks der TecArt Black Dragons am Pferdeturm einfach nicht (mehr) gewinnen können. Der letzte Dreier am altehrwürdigen Pferdeturm liegt nun mehr bereits 20 Jahre zurück und datiert aus der Saison 1998/99. Seinerzeit gewannen die Erfurter am Pferdeturm mit 6:2. In der Saison 2013/14 gab es noch einmal einen Punktgewinn nach einer Overtime-Niederlage, damit wären die Erfolge bereits zusammen gefasst. Auch nach dem gestrigen Gastspiel am Pferdeturm hat diese Statistik weiterhin Bestand, denn die Indians siegten am Ende verdient mit 5:2.

Die Erfurter, bei denen Paul Klein sein Comeback nach überstandener Krankheit gab, starteten zwar mit viel Selbstvertrauen in die Partie, wurden aber von den Indians in den ersten Minuten fast überrollt. Die Partie war gerade 222 Sekunden alt und die gastgebenden Indianer führten nach Treffern von Pohanka und Norris bereits mit 2:0-Toren. Nach gut 10 Minuten hätte es für die Gäste aus Thüringen durchaus noch schlimmer aussehen können, denn Goalie Philip Lehr hatte mit einigen Glanzparaden bis zu diesem Zeitpunkt sein Team bereits mehrfach im Spiel gehalten. In der Folgezeit kamen nun auch die Gäste besser ins Spiel und konnten sich Chancen erarbeiten um das Ergebnis besser zu gestalten. Kevin Beech jedoch hielt sein Tor zunächst sauber. Beide Teams ließen noch ein Überzahlspiel ungenutzt verstreichen und so blieb es bis zum ersten Pausentee beim 0:2 aus Erfurter Sicht.

Im Mittelabschnitt entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, wobei auch hier die Gastgeber die besseren Einschussmöglichkeiten hatten. Auf Erfurter Seite hatte zunächst Tom Fiedler die beste Chance, aber er schoss nach einem Alleingang den Puck am Tor vorbei und es blieb beim 0:2. Nach etwa der Hälfte der Spielzeit kassierten die Gäste aus Erfurt eine Unterzahl und mussten prompt das 0:3 hinnehmen. Zwar protestierten die Erfurter, der Treffer sei mit hohem Stock erzielt worden, aber diese Proteste verhallten ungehört und der Treffer behielt seine Gültigkeit. Knapp 2 Minuten vor der Pausensirene erzielte Reto Schüpping endlich den ersten Treffer für seine Farben. Nach einem Bilderbuchpass von Vazan startete Schüpping durch und vollstreckte eiskalt zum 1:3-Anschluss aus Erfurter Sicht. In der Folgezeit hätten die Erfurter sogar noch weiter verkürzen können, aber Beech hielt seinen Kasten bis zur Pausensirene sauber.

Im letzten Spieldrittel drückten die Gäste zunächst auf den Anschlusstreffer, wurden aber von den Gastgebern eiskalt ausgekontert. Knaub hatte Morczinietz bedient und dieser traf zur 4:1 Vorentscheidung. Die TecArt Black Dragons gaben jedoch nicht auf und wurde mit dem 4:2 belohnt. Maurice Keil veredelte einen Pass von Christoph Ziolkowski zum Treffer. Es sollte der letzte Erfurter Treffer gewesen sein. Nachdem Coach Fred Carroll in den letzten zwei Spielminuten Goalie Lehr zugunsten eines weiteren Stürmers geopfert hatte und so alles auf eine Karte setzte, kamen die Gastgeber durch Pohanka, der den Torreigen eröffnet hatte, zum 5. Treffer und per Empty Net Goal zum 5:2-Endstand.

Nun gilt es diese Niederlage schnell abzuschütteln und am morgigen Sonntag gegen den Herner EV bestehen. Auch dies wird eine alles Andere als leichte Aufgabe. Zumal die Gysenberger ziemlich angefressen in Erfurt auflaufen werden, denn man unterlag am Freitag den Saale Bulls aus Halle vor heimischen Fans überraschend deutlich mit 2:5. Spielbeginn in der Erfurter Kartoffelhalle ist wie gewohnt bereits um 16:00 Uhr.

Tore:
1:0 Pohanka (Pfennings, Thurnwald) 02:33
2:0 Norris (Morczinietz, Goller) 03:42
3:0 Knaub (Ziolkowski T., Peleikis / +1) 33:17
3:1 Schüpping (Vazan, Sochan)
4:1 Morczinietz (Knaub, Norris) 48:54
4:2 Keil (Klein, Ziolkowski C.) 52:07
5:2 Pohanka (Bacek, Pfennings / ENG) 59:39

Strafen:
Hannover 4 – Erfurt 4

Zuschauer:
2465

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