Niederlage mit Rumpfkader

Stichworte: Spielbericht
17. November 2014

Mit einem Rumpfkader von nur 13 Feldspielern mussten sich die Black Dragons den Schönheider Wölfen mit 1:5 geschlagen geben. Trotz der langen Ausfallliste (Klein, Fischer, Zech, Olidis, Schümann, Weise & Hofmann) konnte das Team von Tim Donnelly die Partie lange offen gestalten und verlangte den gastgebenden Wölfen alles ab. Letztlich reichte die Kraft bei den Gästen nicht mehr aus um das Spiel besser gestalten zu können.

Die gastgebenden Wölfe legten auch gleich los wie die berühmte Feuerwehr, aber ein grandios aufgelegter Martin Otte und seine Defensive konnten diese erste Druckphase der Schönheider schadlos überstehen. Selbst in Unterzahl konnten die Erfurter mit toller Teamleistung einen Gegentreffer verhindern, so rettete beispielsweise Nickel für den bereits geschlagenen Otte auf der Torlinie und konnte so das 0:0 halten. Auch in der Folgezeit waren die Erfurter zumeist mit Abwehrarbeit beschäftigt, so dass eigene Chancen im 1. Drittel zunächst Mangelware blieben. Aber mit fortschreitender Spielzeit kamen nun auch die Gäste etwas besser ins Spiel und konnten sich auch gute Chancen erarbeiten, aber Sergerie und kurz später Manske scheiterten an Modes. Nach weiteren Chancen der Gastgeber für Piehler, Schenkel und Jenka die allesamt aber sichere Beute von Otte wurden, gab es erneut eine Unterzahlsituation für die Black Dragons zu überstehen. Dies gelang mit ein klein wenig Glück auch, vor allem Jenka und Kukla verzweifelten zum Teil an Martin Otte. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes erhielten nun auch die Gastgeber ihre erste Strafzeit, was den Erfurtern im Mittelabschnitt ein Powerplay ermöglichte.

Dieses Überzahlspiel hatte auch fast Folgen für die Gastgeber, aber mit etwas Glück konnte Modes gegen Kämmerer, Grosch & Sergerie sein Tor sauber halten. Gerade wieder komplett schnappte sich Jenka für die Wölfe die Scheibe und zog unwiderstehlich zum Erfurter Tor, aber da war ja noch Martin Otte und dieser blieb erneut der Sieger. Allerdings mussten die Gäste in dieser Situation eine Strafzeit hinnehmen. Die Gastgeber bauten fast sofort wieder Druck auf, aber immer noch stand die Erfurter Abwehr sattelfest und Grosch bekam sogar die Chance in Unterzahl zum Konter. Dieser konnte aber von Heumann noch abgewehrt werden und so ging der Schuss von Grosch über das Gehäuse der Gastgeber und es blieb beim 0:0. Nach 28 Minuten war es dann aber doch soweit und die Gastgeber konnten ihren ersten Treffer markieren. Otte konnte zunächst noch gegen Piehler retten war dann aber gegen den Rebound von Geier machtlos und es stand 1:0 für die Wölfe. Wer nun aber dachte die Erfurter würden nach diesem Treffer einbrechen sah sich gründlich getäuscht. Verbissen versuchten die Erfurter den Ausgleich zu erzielen, aber nun kam auch noch das Pech dazu und Manske scheiterte nur am Pfosten des Tores der Gastgeber. Die Black Dragons überstanden nun sogar eine doppelte Unterzahl und hätten als man wieder zu Viert war sogar fast ein Unterzahltreffer markieren können. Aber Sergerie scheiterte an Heumann, der den Puck für seinen bereits geschlagenen Goalie von der Linie kratzte. Nach 35 Minuten konnte Kukla dann einen Konter der Wölfe mit dem 2:0 abschließen. Damit ging es in die 2. Pause.

Die Erfurter gaben sich aber auch nach dem 2. Treffer noch lange nicht geschlagen, die Gastgeber allerdings spielten nun clever und verhinderten so immer wieder die Erfurter Zuspiele in die Spitze unterbinden. Langsam wurde aber auch immer deutlicher, dass die Erfurter ihrem kleinen Kader Tribut zollen mussten und so ging die Kraft bei den Erfurtern immer mehr zur Neige. Dies spielte den Gastgebern natürlich in die Karten und so sorgten die Wölfe mit einem Doppelschlag innerhalb von 45 Sekunden für die endgültige Entscheidung im Spiel und Albrecht sowie Kukla sorgten mit ihren Treffern für einen beruhigenden 4:0-Vorsprung. So ganz ohne eigenen Treffer wollten sich die Gäste dann aber doch nicht geschlagen geben und man kämpfte weiter um zumindest noch den Ehrentreffer erzielen zu können. Kurz vor Spielende war es dann auch soweit und Oliver Otte konnte das von den ca. 30 mitgereisten Drachen-Fans frenetisch gefeierte Tor erzielen. Das die Wölfe dann noch das 5:1 erzielen konnten war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Für die Erfurter steht nun eine dringend benötigte zweiwöchige Spielpause auf dem Plan. Bei den Erfurter Verantwortlichen hofft man, dass nach dieser Pause der ein oder andere Verletzte das Lazarett verlassen kann und dem Team wieder zur Verfügung stehen kann. Weiter geht es für die Drachen somit erst am 05.12.2014 dann gastieren die Indians aus Hannover zum Pokalspiel in Erfurt. Zwei Tage später geht es ebenfalls vor heimischem Publikum gegen die Tornados aus Niesky.

Tore:

1:0 Kevin Geier (Georg Albrecht, Kevin Piehler) 27:02

2:0 Petr Kukla (Miroslav Jenka, Christian Heumann) 35:13

3:0 Georg Albrecht (Kilian Glück) 44:48

4:0 Petr Kukla (Miroslav Jenka, Björn Schenkel) 45:26

4:1 Oliver Otte (Christian Grosch) 54:59

5:1 Georg Albrecht (Christian Heumann, Kevin Piehler) 58:39

Strafen: Schönheide 8 – Erfurt 16

Zuschauer: 493

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