Rumpfkader erkämpft Punkt gegen Piranhas

Stichworte: Spielbericht
17. Februar 2018

Kurz vor Saisonende werden die TecArt Black Dragons von einer heftigen Ausfallwelle gebeutelt. So fielen beim gestrigen Spiel gegen Rostock neben Huber mit Sochan (Rippenprellung), Manske (Adduktoren), Klein (Sperre) und den Grippegeplagten Wiecki, Zech und Pfister gleich 7 Spieler aus. Trainer Thomas Belitz hatte damit gerade noch 13 Feldspieler und 2 Torleute zur Verfügung. Angesichts dieser Voraussetzungen ist der Punktgewinn um so höher zu bewerten.

Die Partie hatte zu Beginn dann auch deutlich unter diesen Voraussetzungen zu leiden. Während die Gastgeber , angesichts des schmalen Kaders, nicht volles Tempo gingen und möglichst Kräfte schonend agierten, brauchten die Gäste etwas Zeit um die lange Busfahrt aus den Knochen zu schütteln. So dauerte es dann auch bis zur 6. Minute ehe es zu ersten guten Möglichkeiten gab. Zunächst hielt Otte gegen Kurka, im direkten Gegenzug scheiterte zunächst Gosdeck und im Nachschuss dann Schümann am Rostocker Goalie Nico Stark. Nur wenig später bekamen die Gastgeber die erste Überzahl zugesprochen, diese Überzahl wurde dann sogar zur doppelten Überzahl und konnte letztlich genutzt werden. Schümann und Vazan bedienten Maaßen, der im Nachschuss zur Führung erfolgreich war. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels hatten die Erfurter zwar mehr vom Spiel, bis auf eine Großchance von Schümann, die Stark glänzend parierte, kam aber nicht dabei heraus. So ging es mit diesem knappen, aber verdienten 1:0 in die erste Pause.

Im Mitteldrittel erlebten die knapp 400 Besucher eine mehr als zähe Partie. Die Gäste übernahmen zwar deutlich die Initiative im Spiel, fanden aber ihren Meister immer wieder in Otte. Auf der Gegenseite kamen die Gastgeber immer seltener zum Abschluss, was nicht zuletzt auch an den immer mehr schwindenden Kräften der Gastgeber lag. Die Erfurter setzten nun vermehrt auf eine stabile Defensive und versuchten die Rostocker vom eigenen Tor fern zu halten. Mehr als gelegentliche Konter, die aber allesamt ungenutzt blieben ließ aber die Rostocker Defensive ebenfalls nicht zu. Das Drittel ging daher auch folgerichtig torlos zu Ende und die Erfurter Führung aus dem ersten Drittel hatte mittlerweile etwas glücklich weiterhin Bestand.

Im letzten Drittel kamen die Rostocker etwas aus dem Nichts zum Ausgleichstreffer. Kurka hatte halbhoch abgezogen und Otte damit bezwungen. Durch diesen Treffer etwas beflügelt drückten die Gäste vehement auf den Siegtreffer. Allerdings blieben diese Bemühungen weitestgehend Stückwerk und so erfolglos. Die letzten Minuten gehörten dann noch einmal den Gastgebern, mehr als ein Lattentreffer von Schüpping gelang aber nicht und so musste die Extraschicht entscheiden. In der Overtime hatten zwar beide Mannschaften gute Chancen, ein Treffer wollte aber keinem Team gelingen und so war Penaltyschießen angesagt. Hier konnten zunächst beide Teams je zweimal treffen. Der entscheidende dritte Treffer gelang dann Bezouska, weil Gosdeck seinen Versuch an die Querlatte nagelte. Damit ging der Extrapunkt nach Rostock.

Schon morgen geht die weite Reise nach Timmendorf, wer mit auf diese Reise gehen kann wird sich erst kurz vor Abfahrt zeigen.

Tore:

1:0 Maaßen (Schümann, Vazan / +2) 08:32
1:1 Kurka (Dörner, Koopmann) 44:13
1:2 Bezouska (Penalty) 65:00

Strafen: Erfurt 2 – Rostock 10

Zuschauer: 382

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