TecArt Black Dragons holen einen Punkt in Hamburg

Stichworte: Spielbericht
29. Dezember 2018
Mit reichlich gemischten Gefühlen machten sich die TecArt Black Dragons am späten Freitagabend auf die weite Heimreise aus Hamburg. Hätte man den Erfurtern vor dem Spiel gesagt, dass man hier in Farmsen einen Punkt holen würde, nicht wenige hätten dies wohl ohne groß nachzudenken mitgenommen. Nach dem Spielverlauf allerdings machte sich dann doch „leichte Enttäuschung“ bei den Erfurtern breit, dass es am Ende „nur ein Punkt“ war, den man mit auf die Heimreise nehmen konnte. Zum wiederholten Mal mussten die Erfurter einen späten Ausgleich hinnehmen, diesmal waren nur noch 9,6 Sekunden auf der Uhr, als die heimischen Crocodiles zum späten Ausgleich trafen.

Im ersten Drittel hatten die Gastgeber zunächst deutlich mehr vom Spiel, doch ein bestens aufgelegter Philip Lehr hielt sein Team zunächst im Spiel. Nach knapp 7 min landete der Puck dann doch im Erfurter Tor, da das Tor allerdings aus der Verankerung gerutscht war, hätte dieser Treffer von Warttig an sich nicht zählen dürfen. HSR Gavrilas erkannte diesen Treffer aber trotz aller Proteste der Erfurter an. In der Folgezeit hätten die gastgebenden Crocodiles das Spiel an sich frühzeitig entscheiden können, aber McGowan, Mitchell oder Israel scheiterten mit Großchancen an Goalie Philip Lehr. Knapp 20 Sekunden vor der ersten Drittelpause war es dann doch soweit und die Gastgeber erzielten spät im Drittel doch noch das 2:0. Moritz Israel war für diesen Treffer verantwortlich. Mit diesem durchaus verdienten 2:0 ging es dann in die erste Pause.

Die Kabinenpredigt von Coach Carroll schien gesessen zu haben, denn die Erfurter kamen wie verwandelt aus der Kabine. Gerade 19 Sekunden war das Mitteldrittel alt, als Vazan einen katastrophalen Fehlpass der Gastgeber mit einem Konter und dem Treffer zum 1:2 bestrafte. Knapp 60 Sekunden später bot sich den Gastgebern die Chance den alten 2-Tore-Abstand wieder herzustellen, denn Sebastian Hofmann fand sich auf der Strafbank wieder. Dieses Überzahlspiel ging für die Hamburger aber gründlich nach hinten los. Nach einem Puckverlust im Aufbauspiel konterten Fiedler und Ziolkowski perfekt und Letzterer jagte die Scheibe humorlos und ohne echte Abwehrchance für Goalie Kristian unter die Latte des Hamburger Tores. Lange hatten die Gäste aber keine Freude am Ausgleich und die Hamburger gingen etwa 60 Sekunden später durch ihren Topscorer McGowan erneut in Führung. Nach diesem Treffer zum 3:2 boten sich beiden Teams die Ein oder Andere Chance das Ergebnis zu ihren Gunsten zu ändern. Aber beide Goalies hielten zunächst ihren Kasten sauber. So dauerte es bis zur 33. Minute ehe der nächste Treffer fiel. Es war der erneute Ausgleich. Paul Klein zeichnete sich hierfür verantwortlich. Mustergültig freigespielt von Maurice Keil, kam Klein frei zum Schuss und bedankte sich mit dem 3:3. Es war gleichzeitig der Pausenstand.

Das letzte Drittel stand dann ganz im Zeichen der Gastgeber, die es aber nicht vermochten ihre zum Teil durchaus großen Chancen in Treffer umzumünzen. So bleib es lange Zeit beim 3:3. Erst als sich die knapp 1600 Zuschauer schon mit einem torlosen Abschlussdrittel angefreundet hatten, überschlugen sich die Ereignisse noch einmal. Zunächst nutzten die Gäste ein Überzahlspiel zum 4:3-Führungstreffer durch Kämmerer, der perfekt frei gespielt von Fiedler wenig Mühe hatte. Nach diesem Treffer setzen die Gastgeber alles auf eine Karte und wurden 9,6 Sekunden vor dem Ende für das Risiko belohnt und konnten aus dem Gewühl heraus den Ausgleich markieren. So ging es in die Overtime und hier nutzen die Gastgeber den Schwung des späten Ausgleichs und sicherten sich den Zusatzpunkt.

Lange Zeit zum regenerieren bleibt den Erfurtern jedoch nicht, schon morgen gastieren die Hannover Scorpions in der Erfurter Eishalle. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr.

Tore:
1:0 Warttig (Balla, Lascheit) 06:54
2:0 Israel (Mitchell, Reinig) 19:40
2:1 Vazan (Körner) 20:19
2:2 Ziolkowski (Fiedler / -1) 23:02
3:2 McGowan (Mitchell, Israel) 24:10
3:3 Klein (Keil, Hofmann) 32:38
3:4 Kämmerer (Fiedler, Hofmann / +1) 59:00
4:4 Israel (Saggau, McGowan / 6-5) 59:51
5:4 Balla (Saggau, Synowiec) 60:48

Strafen: Hamburg 12 (+10 Palausch) – Erfurt 12 (+10 Weise)
Zuschauer: 1601

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