TecArt Black Dragons unterliegen Crocodiles deutlich

Stichworte: Spielbericht
21. Oktober 2017

Eine deutliche, wenn auch ein oder zwei Tore zu hoch, ausgefallene 0:5-Niederlage mussten die TecArt Black Dragons am späten Freitagabend im Heimspiel gegen dieHamburg Crocodiles einstecken. Dabei musste Coach Thomas Belitz kurzfristig neben Michel Maaßen auch auf Hannes Ulitschka verzichten.

Den besseren Start hatten zunächst die Gastgeber, gerade knapp 30 Sekunden waren gespielt, als ein Schuss von Vazan nur gegen die Lattenunterkante knallte. Auch in den folgenden Minuten hatten die Erfurter zunächst die besseren Chancen, so als Sochan von der Blueline abzog und die Scheibe nur Zentimeter am Tor vorbei strich. Nach gut 10 Minuten gingen dann aber die Gäste, zu diesem Zeitpunkt durchaus überraschend, in Führung. Die Gastgeber konnten sich zunächst nicht aus dem eigenen Drittel befreien, so kam die Scheibe über Umwege zu Gerartz. Dieser spielte mit einem tollen Pass Josh Mitchell frei, welcher zum 0:1 traf. Nach dieser Führung übernahmen die Gäste immer mehr die Kontrolle im Spiel, konnten ihre Chancen aber nicht zu weiteren Treffern nutzen. Die Gastgeber versuchten über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen, aber man agierte gerade vor dem Tor zu überhastet oder zu ungenau und so blieb es zunächst beim 0:1 aus Sicht der Gastgeber.

Auch im Mittelabschnitt hatten die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Ein Torerfolg war den Gastgebern bei den zum Teil sehr guten Chancen von Gosdeck, Schüpping, Schümann oder Vazan jedoch nicht vergönnt. Wie man es besser macht, bewiesen die Gäste in der 28. Minute. In Überzahl war Calovi zur Stelle und traf zum 0:2 aus Erfurter Sicht. Aber es sollte noch schlimmer für die Erfurter kommen. in der 35. Minute konnte die Defensive der Gastgeber einen eigentlich bereits abgewehrten Angriffsversuch der Gäste nicht konsequent genug klären, vertändelte die Scheibe und so konnte Mitchell Zuralev bedienen und dieser traf zum 0:3. Trotz dieses Rückstandes versuchten die Erfurter weiter wieder ins Spiel zu kommen, aber es fehlte weiterhin die letzte Konsequenz vor dem Torund so blieb es nach 40 Minuten beim 0:3.

Das letzte Drittel gestaltete sich ähnlich wie die bereits gespielten ersten beiden Drittel. Die Gäste aus Hamburg agierten aus einer sicheren Defensive und blieben mit schnell vorgetragenen Angriffen stets gefährlich. So wie in der 53. Minute. Die Erfurter waren nur Sekunden vorher wieder am Gestänge des Hamburger Tores gescheitert und im Gegenzug traf wieder Zuralev zum 4:0 und damit zur endgültigen Spielentscheidung. Das 0:5, welches knapp 3 min vor dem Ende fiel, war letztlich nur noch ein Treffer für die Statistik. Auch weil die Gastgeber kurz nach dem 0:5 einen Penalty, der an Schümann verwirkt wurde, nicht nutzen konnten. Da Schümann nach dem Foul von Martens mit Goalie Kristian zusammen prallte und sich dabei verletzte, führte Vazan den Penalty aus. Dieser allerdings scheiterte am Hamburger Goalie Kai Kristian. So ging die Partie mit 0:5 aus Erfurter Sicht zu Ende, wie bereits erwähnt ein oder zwei Tore zu hoch. Sicherlich, die Hamburger hatten die strukturiertere Spielanlage, aber man war keine 5-Tore besser.

Bereits am morgigen Sonntag treffen sich beide Mannschaften zum Rückspiel in Hamburg wieder. Ob Felix Schümann dort zum Einsatz kommen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Tore:

0:1 Mitchell (Gerartz, Schubert) 10:34
0:2 Calovi (Gärtner, Mitchell / +1) 27:50
0:3 Zuralev (Mitchell, Gerartz) 34:59
0:4 Zuralev (Mitchell, Schubert) 53:52
0:5 Mitchell (Schubert, Martens / +1) 57:02

Strafen: Erfurt 14 (+10 Sochan) – Hamburg 16

Zuschauer: 444

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