Unglückliche 1:2-Niederlage gegen Indians

Stichworte: Spielbericht
4. März 2017

Eine sehr unglückliche 1:2-Niederlage gegen den Qualifikationsrundenprimus Hannover Indians mussten die Black Dragons am späten Freitagabend einstecken. Die Partie, vor über 800 Zuschauern, lebte vor allem von der Spannung und weniger von technischen Feinheiten im Eishockeyspiel.

Die Partie war gerade wenige Sekunden alt, als sich den Gastgebern eine erste gute Chance auf die Führung bot, denn Tobias Schwab musste nach nur 19 Sekunden auf die Strafbank. Doch bereits hier wurde deutlich, dass Indiansgoalie Mirko Pantkowski sein Handwerk durchaus versteht und so konnten sich die Rothäute früh bei ihm bedanken, dass es zunächst beim 0:0 blieb. Auf der Gegenseite zeigten die Hannoveraner wie man es besser macht. Robby Hein hatte Sturmkollege Carsten Gosdeck bedient und dieser traf nach knapp 4 Minuten zur etwas überraschenden Gästeführung. Nur Sekunden nach dem Rückstand bot sich Paul Klein die Ausgleichschance, nach Traumpass von Robin Sochan kam Klein allein vor Pantkowski an den Puck brachte die Scheibe auch am Goalie vorbei, jedoch trudelte diese nur Zentimeter am Pfosten vorbei und es blieb bei der Gästeführung. Auch in der Folgezeit versuchten die Erfurter den Rückstand zu egalisieren, scheiterten dabei aber immer wieder an Pantkowski. So blieb es bei der durchaus glücklichen 1:0-Führung für die Gäste bis zur ersten Pause.

Der Mittelabschnitt geriet teilweise zu einem wahren Strafzeitenfestival. Kaum einmal spielten beide Teams in kompletter Stärke auf dem Eis. Dies wirkte sich natürlich auch auf das Spiel aus, so kamen beide Mannschaft fast ausschließlich nach Einzelaktionen zu Tormöglichkeiten. Aber sowohl Schümann, Zurek, Vazan, Grosch oder auch Vostarek scheiterten an Pantkowski. Genauso wie Gosdeck, Gibbons, Hein, Wasser, Pohanka oder Schwab an Reukauf scheiterten. So blieb es auch nach 40 gespielten Minuten bei der knappen Gästeführung. Beim Weg in die Kabine machte Gästecoach Stolikowski seinem Unmut gegenüber HSR Steinecke lautstark Luft dies brachte seinem Team eine Bankstrafe ein.

Diese Bankstrafe, die Leon Lilik absaß, sollte für die Indians Folgen haben. Über Sochan und Klein kam die Scheibe zu Grosch, dessen Schuss konnte Pantkowski noch abwehren, war dann aber gegen den Nachschuss von Vazan machtlos und es stand 1:1. Die Gäste waren nach diesem Ausgleich aber keineswegs geschockt und schlugen nur 120 Sekunden später in Form von Pohanka zurück und gingen erneut in Führung. Der Rest des Spieles stand dann ganz im Zeichen anrennender Erfurter und eines glänzend reagierenden Pantkowski im Tor der Indians. Letztlich retteten die Hannoveraner die knappe Führung über die Zeit und sicherten sich ihren Pre-Play-Off-Platz auch rein rechnerisch.

Da die Piranhas aus Rostock zeitgleich in Berlin beim ECC Preussen mit 1:4 ebenfalls Federn lassen mussten, ändert sich an den Vorzeichen vorm letzten Spieltag der Qualifikationsrunde wenig. Vor den Rückspielen (Rostock Piranhas vs. ECC Preussen / Hannover Indians vs. Black Dragons Erfurt) gehen die Erfurter mit 3 Punkten Vorsprung ins Rennen, zudem weisen die Erfurter gegenüber den Piranhas die bessere Tordifferenz auf. Letztlich wird man erst am Sonntagabend gegen 22:00 Uhr wissen, wer die Pre-Play-Plätze belegen wird.

Tore:

0:1 Carsten Gosdeck (Robby Hein, Nickolas Bovenschen) 3:56
1:1 Michal Vazan (Paul Klein, Christian Grosch) 40:21
1:2 Branislav Pohanka (Tobias Schwab, Yannik Baier) 42:30

Strafen: Erfurt 16 – Hannover 28 (+10 Baier)

Zuschauer: 810

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