Unglückliche Niederlage gegen den Herner EV

Stichworte: Spielbericht
15. Januar 2019

Zwei Tage nach dem Überraschungscoup am Pferdeturm waren die TecArt Black Dragons auch gegen den Herner EV ganz nah am Punktgewinn. Am Ende fehlten ganze 107 Sekunden zur Overtime und dem damit verbundenen Punktgewinn.

Den besseren Start in die Partie hatten zunächst die Gäste, ohne sich dabei allerdings eine Chance erspielen zu können. Ganz anders die Gastgeber, nach einem blitzschnellen Konter wurde Reto Schüpping frei gespielt, der die Scheibe allerdings Zentimeter am Tor vorbei schoss. Besser machte er es dann knapp 3 min später. Heyter hatte Ziolkowski geschickt, dessen klugen Rückpass versenkte Schüpping im Tor der Gäste. Nach gut 10 Minuten haderten die Erfurter erstmals mit den Entscheidungen des HSR. Klingsporn hatte die Scheibe aus dem Spielfeld geschossen, aber die fällige Strafe blieb aus. Da die Erfurter zu diesem Zeitpunkt bereits in Überzahl spielten, hätte man eigentlich in doppelter Überzahl agieren können. Der Pfiff aber blieb aus, die Gäste konnten nur Sekunden später einen Konter zum Shorthander und Ausgleichstreffer nutzen. Die Antwort auf diesen Treffer von Schug gab Oliver Kämmerer nur 120 Sekunden später mit der erneuten Erfurter Führung. Diese 2:1-Führung hatte bis zur ersten Pause Bestand, auch weil Gästegoalie Weidekamp zweimal Klasse gegen Sochan und Vazan reagierte und so einen höheren Rückstand seines Teams verhinderte. Sekunden vor der Pause war die Partie für Hofmann beendet, genau wie zuvor schon Maurice Keil fiel er verletzungsbedingt aus. Damit standen Coach Caroll gerade noch 12 gesunde Feldspieler zur Verfügung.

Im Mitteldrittel übernahmen dann die Gäste das Heft des Handelns in die Hand. Erfurt war in den ersten Minuten vor allem in der Defensive gebunden und so blieben eigene Angriffe zunächst Mangelware. Die ersten 10 Minuten des Mittelabschnitts konnten die Gastgeber einen Gegentreffer erfolgreich verhindern, dann aber glichen die Gäste doch aus. Krämer glich in der 32. Minute zum 2:2 aus. Aber wiederum hatten die Erfurter die passende Antwort parat. Knapp 3 Minuten später nutzten die Gastgeber eine doppelte Überzahl zum 3:2 aus. Fiedler war es letztlich, der die Scheibe im Tor der Gäste unterbringen konnte. Diesmal aber konnten die Erfurter die knappe Führung nicht mit in die Pause nehmen. Neunzig Sekunden vor der Pause nutzten die Gäste einen schnellen Konter zum Ausgleich durch Fominych zum 3:3-Ausgleichstreffer.

Im letzten Spieldrittel wogte die Partie nun hin und her, trotz des Minikaders verlangten die Erfurter den Gysenbergern alles ab. Nach 46 Minuten war es erneut Kämmerer, der sein Team wieder in Führung bringen konnte. Es war bereits der fünfte Treffer des Verteidigers in den letzten 3 Spielen. Die Gäste aus Herne konnten jedoch, in Überzahl spielend, auch diesen Rückstand wieder ausgleichen. Snetsinger traf nach 52 Minuten zum 4:4-Ausgleich. In den letzten Minuten des Spieles hatten beide Mannschaften gute Chancen um in Führung zu gehen. Während Vazan, Schüpping und Ziolkowski an Weidekamp scheiterten, waren auf der Gegenseite Thielsch, Snetsinger oder Marsall ebenso nicht erfolgreich. Als sich die knapp 550 Zuschauer schon langsam mit einer Overtime anfreundeten, schlugen die Gäste 107 Sekunden vor dem Ende doch noch zu und gingen durch Marsall erstmals im Spiel in Führung. Der Treffer zum 5:4 war letztlich auch der Siegtreffer. Erfurt versuchte zwar nochmals alles, opferte auch Goalie Lehr zu Gunsten eines weiteren Stürmers, konnte aber den Ausgleich nicht mehr erzielen. So konnten die Gäste die 3 Punkte mit in den Pott nehmen.

An dieser Stelle nochmals die besten Genesungswünsche an Maurice Keil und Sebastian Hofmann, bei beiden Akteuren werden im Laufe der Woche genauere Untersuchungen durchgeführt, die einen genaueren Aufschluss über mögliche Ausfallzeiten bringen werden.

Tore:

1:0 Schüpping (Ziolkowski, Heyter) 03:56
1:1 Schug (Zuravlev / -1) 10:13
2:1 Kämmerer (Keil, Klein) 12:47
2:2 Krämer (Schmitz, Thielsch) 31:46
3:2 Fiedler (Vazan, Kämmerer / +2) 34:13
3:3 Fominych (Zuravlev, Marsall) 38:23
4:3 Kämmerer (Arnold, Schümann) 45:54
4:4 Snetsinger (Marsall, Zuravlev) 51:14
4:5 Marsall (Thielsch, Schmitz) 58:13

Strafen: Erfurt 8 – Herne 10

Zuschauer: 517

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