Verdienter 5:3-Erfolg in Berlin

Stichworte: Spielbericht
31. Januar 2018

Mit einem letztlich verdienten 5:3-Auswärtssieg im Gepäck konnten sich die TecArt Black Dragons am späten Dienstagabend auf den Heimweg aus Berlin machen. In einer Partie auf eher mäßigem Niveau setzte sich am Ende die Mannschaft mit der besseren Chancenverwertung durch.

Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen zunächst die Gäste die Initiative auf dem Eis, erste Chancen von Sochan und Schümann blieben allerdings ungenutzt. Nach einer ersten Strafzeit für die Gäste kamen auch die Hausherren besser ins Spiel, konnten aber ihre Chancen ebenfalls nicht nutzen. So dauerte es bis zur 12. Minute bis das erste Tor fiel. Dabei degradierte Reto Schüpping die komplette Defensive der Preussen zu Zuschauern, um kurvte letztlich noch den Goalie und schob die Scheibe ins Netz. Knapp 3 Minuten später legten die Gäste nach und erzielten in Überzahl den Treffer zum 2:0. Diesmal war Jakub Wiecki der Torschütze. Nach diesem Treffer brauchten die Gastgeber zunächst etwas Zeit um sich von diesem „Doppelschock“ zu erholen. Erst kurz vor der ersten Pause kamen die Gastgeber, in Überzahl, wieder besser ins Spiel und konnten diese numerische Überzahl letztlich auch zum 1:2-Anschlusstreffer durch Rabbani nutzen. Mit diesem durchaus gerechten 1:2 aus Sicht der Gastgeber ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt kamen die Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine und drückten vehement auf den Ausgleichstreffer. Doch selbst beste Chancen blieben dabei ungenutzt, immer wieder war bei Goalie Reukauf Schluss und der Erfurter Schlussmann hielt die knappe Führung fest. Mitten hinein in diese Drangphase der Gastgeber platzte der Treffer zum 1:3. Im Spielaufbau leisteten sich die Gastgeber einen Abspielfehler, Jakub Wiecki sagte artig „Danke“ und nutzte die Chance zu seinem zweiten Treffer im Spiel. Etwa 4 Minuten später zeigten die Erfurter wozu man in der Lage ist und erzielten das wohl schönste Tor des Abends. Gosdeck hatte die Scheibe zur blauen Linie zurück gespielt, von dort bediente Sochan Paul Klein, der den im Slot lauernden Vazan anspielte. Vazan nagelte die Scheibe dann humorlos zum 1:4 in die Maschen des Berliner Tores. Noch vor der Drittelpause konnten die Gastgeber jedoch noch einmal verkürzen. Wieder in Überzahl traf Stocker zum 2:4-Pausestand.

Das letzte Spieldrittel stand dann ganz im Zeichen der Gastgeber, die fast schon verzweifelt versuchten den 2-Tore-Rückstand noch umzubiegen. Doch gerade in dieser Phase lief Goalie Reukauf zu Höchstform auf. Gleich mehrfach konnte er mit Glanzparaden die Führung festhalten. Erst in der 51. Minute gelang den Gastgebern doch noch der 3:4-Anschlusstreffer. Tepper, vorher schon 2x in aussichtsreicher Position an Reukauf gescheitert, traf wieder in Überzahl zum 3:4. Dieser Treffer mobilisierte bei den Gastgebern natürlich noch einmal letzte Reserven, ein weiterer Treffer gelang den Preussen jedoch nicht mehr. Im Gegenteil, als die Berliner alles auf eine Karte setzten und den Goalie zu Gunsten eines weiteren Stürmers opferten erzielte Reto Schüpping mit dem Treffer ins leere Tor den 3:5-Endstand. Letztlich ein verdienter Sieg, der aber gerade in den letzten Minuten doch noch einmal am seidenen Faden hing.

Tore:

0:1 Schüpping (Klein, Gosdeck) 11:07
0:2 Wiecki (Klein, Hofmann / +1) 14:45
1:2 Rabbani (Wild, Lijdsmann / +1) 19:05
1:3 Wiecki (ohne Assist) 29:32
1:4 Vazan (Klein, Sochan) 33:43
2:4 Stocker (Lijdsmann, Krüger / +1) 37:33
3:4 Tepper (ohne Assist / +1) 50:07
3:5 Schüpping (Vazan / Empty Net Goal) 58:38

Strafen: Berlin 6 – Erfurt 8

Zuschauer: 104

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