TecArt Black Dragons Erfurt vs. Herner Miners EV

Strafen:
Erfurt: 4“
Herne: 10“
Schüsse:
Erfurt: 29
Herne: 23
Tore:
Erfurt: J. Kiss
Herne: D. Palka, H. Enock, S. Bräuner, M. Hoffmann
Zuschauer: 725
Das erste Spiel der Zwischenrunde bestritten die TecArt Black Dragons vs. Herne Miners
Am Sonntag startete die Zwischenrunde. Anders als im Süden, tragen die Mannschaften von Platz 1 bis 5 und Platz 6 bis 11 den Kampf um die begehrten Playoffsplätze aus. Während die oberen Plätze um das Heimrecht kämpfen, geht es bei den unteren Platzierungen um den Einzug in die Playoffs.
Herne, mit sechs Punkten Rückstand zum begehrten 8. Platz, den die Gastgeber inne haben, trat selbstbewusst in der Kartoffelhalle auf. Auch wenn die ersten zehn Spielminuten den Anschein erweckten, das man sich vorsichtiges herantastet. Chancen gab es für beide Mannschaften, jedoch nichts was das 0:0 an der Anzeigetafel hätte minimal zucken lassen. Nach dem ersten Powerbreak der Partie erhöhten unsere Drachen den Druck. Mehr Präsenz im gegnerischen Drittel, einige gute Aktionen vorm Tor und stetiges Nachsetzen ließen die Zuschauer in der Halle das Tor ihrer Mannschaft förmlich riechen, so sehr lag es in der Luft. Dennoch musste man sich noch einige Minuten gedulden, ehe es fallen sollte. Punktgenau sechs Minuten vor Drittelende suchten die Drachen die geeignete Formation. Scheibe zu Haarala, Pass zurück zu Kramer, der zieht ab und #92 Joe Kiss nahm den Rebound dankend entgegen - 1:0. Beflügelt vom Tor, wollten die Domstädter nachlegen, scheiterten jedoch am bestens aufgelegten Rodion Schumacher - der Schluss man der Miners. Und auch diese setzten nun mehr Akzente, stachen hier und da durch die Verteidigung der Drachen durch und brauchten am Ende nur knappe vier Minuten. 126 Sekunden vor Ende des ersten Spielabschnitts schoss Demmler die Scheibe gen Erfurter Gehäuse. #27 Dennis Palka stand frei im Slot und brauchte nur seine Kelle reinhalten. Ausgleich zum 1:1.
Beide Mannschaften starteten mit vier Spielern in das zweite Drittel. Beide Teams überstanden das aber schadlos. Die rund 750 Zuschauer erlebten bis hierher eine ausgeglichene Partie. Erfurt mit lautstarker Unterstützung in heimischer Halle etwas mehr offensiv unterwegs. Oft können sie den gegnerischen Angriff bereit im neutralen Drittel stellen. Das machte aber auch das Spiel weit und die Miners nutzten in der … Minute genau das. #24 Hugo Enock brachte seine Mannschaft in der 30. Minute mit dem zweiten Treffer der Miners in Führung. Erfurt wieder mit der Mehrzahl gezogenen Strafminuten, forderte geradezu das Glück heraus und es kam, was kommen musste. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer die Herner in Überzahl nach. #28 Sofiene Bräuner erhöhte zum 1:3. Erfurt gab zu diesem Zeitpunkt das Spiel aus der Hand und überließ den Gästen die Spielgestaltung.
Die Erfurter mussten jetzt zwingen den Druck erhöhen, wollten sie das Spiel noch drehen. Herne hatte den Luxus, dass sie nur auf die Drachen und deren Fehler warten brauchten. Und während die Drachen alles auf Angriff setzten, mangelte es in der Verteidigung. In der 46. Minute gelang es, mit viel Platz vor dem Erfurter Gehäuse, #16 Marc Hofmann die Führung erneut auszubauen. Neuer Spielstand in der Kartoffelhalle 1:4 für die Gäste aus Herne. Aus Erfurter Sicht eine reine KATASTROPHE!!! Auch in Überzahl gelang es den Drachen nicht, den Anschluss zu finden. Und so gingen drei wichtige Punkte verdient ins Ruhrgebiet nach Nordrhein-Westfalen.
Björn Pollok
letzte Änderung: 05.02.2026