3. Spieltag Zwischenrunde

TecArt Black Dragons Erfurt vs. Rostock Piranhas

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Strafen:
Erfurt: 6“
Herne: 8“

Schüsse:
Erfurt: 31
Herne: 27

Tore:
Erfurt: C. Seto, M. Markkula
Herne: L. Fraser, J. Wolter, L. Stromberg, J. Öhrval

Zuschauer: 759

Erfurt lässt wichtige Punkte nach Rostock ziehen

Am Sonntag empfingen unsere Drachen die Rostock Piranhas. Erfurt momentan auf Platz 8 und damit noch in den Playoffs, während Rostock den unglücklichen letzten Platz (11) belegt. Aber - die Plätze 9 und 10 in unmittelbarer Schlagdistanz - hätten die Piranhas mit drei Punkten hinter sich gelassen. Genug der Theorie und rein in die Partie.

Erfurt startete in diese Partie mit viel Druck und setzte gut nach. Für Rostock bedeutete dies in den ersten Minuten, verteidigen was das Zeug hielt. Jedoch hieß dies nicht, dass unsere Gäste keine Chancen kreieren konnten. Dennoch waren die ersten Minuten in Erfurter Hand. Erste gute Torchance hatten unsere Gäste. In der vierten Minute konnten sich die Piranhas gut aus ihrem Drittel befreien, ließen die Scheibe über drei Stationen laufen und Reed Stark stürmte aufs Gehäuse von Spiewok. Die kurze linke Ecke sollte es sein, jedoch war der Blocker vom Erfurter Keeper schneller. Die Drachen setzten nur Sekunden später zum eigen Angriff an, Haarala mit fast freier Sicht aufs Tor, sah die Lücke - doch genauso schnell schloss sich diese wieder. In der 8. Minute nochmals eine Großchance für die Gastgeber, als Seto die Scheibe ins gegnerische Drittel trägt, auf Harald ablegt und dieser den freistehenden Markkula bedient. Doch Timon Bätge - der Keeper der Piranhas - war hell wach und schloss die Lücke blitzschnell. Erfurt suchte den guten Abschluss, konnte jedoch den Puck hinter Bätge und damit hinter die Torlinie platzieren. Gute sieben Minuten vor Drittelende, brachten sich die Rostocker in eine gute Position. Turnwald bedient Fraser im neutralen Drittel und dieser zieht mühelos Richtung Tor. 0:1 für Rostock und dies in einem Abschnitt, wo man eher das Tor der Gastgeber erahnen wollte.
Weiter ging es im direkten Schlagabtausch. Während Rostock sich seine Chancen erarbeitete, lauerten die Drachen bereits für den direkten Konter. Am Drittelergebnis sollte sich bis zur Pause jedoch nichts ändern.

Im zweiten Drittel nahmen nach und nach die Piranhas das Zepter in die Hand. Hatten die Drachen in den ersten Minuten noch diverse Chancen, inklusive eines Powerplays, reichte es dennoch nicht für den Ausgleich. Im Gegenzug setzten die Gäste nach und mussten ebenfalls am Goalie der Erfurter, Justin Spiewok, sich vorerst geschlagen geben. Bis zur 35. Spielminute sollte sich an diesem Bild nicht viel ändern. Beide Teams nutzten die Fehler der Gegner für schnelle Konter, scheiterten jedoch an den Schlussmännern. Gute fünf Minuten vor Drittelende, verliert Erfurt die Scheibe. Wolter zieht direkt zum Tor, links läuft Fraser mit, kurzer Pass, Fraser gibt die Scheibe wieder zurück an Wolter und dieser muss nur noch den Puck an Spiewok vorbei schieben. Erfurt versucht sich in dieser Phase zurück zu kämpfen, kann aber Bätge nicht überwinden. Oftmals bleibt die Scheibe im Verkehr vor dem Gehäuse der Rostocker hängen. Im Gegenzug setzen die Gäste noch einen drauf und erzielen durch Stromberg das 0:3 und dies 63 Sekunden vor Drittelpause Nummer zwei.

Zum letzten Abschnitt kam Erfurt energischer aus der Kabine. 20 Minuten waren noch zu spielen und diese mussten genutzt werden, wollte man wenigstens einen Punkt in Erfurt behalten. Leider blieb hier ab und an die Passqualität hinten dran, was unseren Gästen ebenso die Chance gab, die Führung auf 4 Tore auszubauen. Die Stille in der Halle, trotz 759 Zuschauer war beängstigend. Doch dies sollte sich in der 45. Minute schnell ändern, als Chris Seto Richtung Tor der Piranhas marschierte und noch im Fallen, den Puck durch die Beine von Bätge stach. 1:3. Wichtig für Erfurt und für die Halle, die schlagartig wieder zum Leben erweckt wurde. Nur lange wehrte die Freude nicht, denn bereits 130 Sekunden später stellte Jesper Öhrvall den alten Abstand wieder her, als er zum 1:4 für seine Farben erhöhte. Auch wenn Miro Markkulla die Antwort schnell lieferte, zuletzt sollte es beim 2:4 bleiben. Erfurt ließ damit mögliche Punkte nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen und muss bei den letzten anstehenden Partien darauf achten, dass diese Punkte am Ende der Rechnung nicht noch fehlen.

Andreas Karl

 

 

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Highlights

Pressekonferenz

letzte Änderung: 15.02.2026