42. Spieltag
KSW Icefighters Leipzig vs. TecArt Black Dragons Erfurt

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Strafen
Leipzig: 0“
Erfurt: 44“

Schüsse
Leipzig: 29
Erfurt: 22

Tore
Leipzig: M.Herzog, J.Eriksson, F.Krüger, L.Volkmann, R.Thalmeier
Erfurt: L.Postel, S.Haarala, M.Markkula

Zuschauer 2066

Die Erfurter Drachen kämpften, um Platz acht zu sichern. 

Doch die Icefighters froren die Flammen der Drachen klar ein.

Im „anona ICEDOM“ zu Leipzig waren rund 100 Fans aus Erfurt angereist, um ihre Mannschaft anzufeuern. Aber bereits nach 19 Sekunden gingen die Icefighters mit dem ersten Tor in Führung. Kein Auftakt nach Maß für die Drachen. Die Leipziger ließen die Scheibe besser laufen und machten in der vierten Spielminute das zweite Tor. Die mangelnde Erfurter Verteidigung und der bescheidene Zugriff im neutralen Drittel, erlaubten es den Gastgebern von Anfang an das Spiel zu bestimmen. Bereits im ersten Powerbreak nutzte Cheftrainer Sebastian Wolsch die Zeit für eine Ansprache an seine Jungs. Erfurt gelang daraufhin mehr Druck auf das Angriffsdrittel auszuüben, jedoch nicht gefährlich genug für den Gegner. Hingegen konnten die Leipziger zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels noch das 3:0 erlangen. 

Im zweiten Drittel musste Erfurt den Druck erhöhen und das Spiel an sich reißen. Und tatsächlich konnten die Drachen in der 22. Minute den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielen. Erfurt war endlich im Spiel angekommen, so schien es. Doch während die Kommentatoren noch den DJ der Eishalle zum Thema machten, fand Leipzig eine Antwort und erzielte das 4:1. Der Drachen Goali – Justin Spiewok - wurde immer wieder gefordert. Klar fehlten die Erfahrungen von „Wunderlich“ und „Banach“ in der Verteidigung, doch das allein darf es nicht gewesen sein. Erfurt konnte bis hierher nicht mit System glänzen und war gezwungen, der Scheibe eher hinterher zu laufen, als sie zu bestimmen. Und so kam, was kommen musste! Die Leipziger gingen sechs Minuten vor Ende des zweiten Drittel, dank eines Tschechien-Tors, mit 5:1 in Führung. Die Drachen, schon im neutralen Drittel mit zu vielen Fehlern, wurden nicht wirklich torgefährlich und die Icefighters fanden mehr und mehr Spielvertrauen und beendeten das zweite Drittel klar in Führung liegend.

Bis in das letzte Drittel gab es für beide Mannschaften keine Strafen. Das Resultat bis hierher ein durchgängiges fünf gegen fünf mit vier Toren Rückstand für Erfurt. Eine Mammutaufgabe stand vor den Drachen. Aber den Domstädtern fehlte es daran, Überraschungsmomente zu kreieren. Leipzig fiel es nicht schwer darauf zu reagieren und hinderte Erfurt immer wieder daran, das Spiel an sich zu reißen. Ein Lattentreffer, knapp neun Minuten vor Ende der Begegnung, verhindert zwar den Anschluss für die Drachen. Doch wenige Sekunden danach konnte Erfurt endlich zum 2:5 aufschließen. Allerdings durfte Erfurt dann doch zwei Mal die Strafbank aufsuchen und machte es sich damit selbst schwer. Und dennoch!!! Die Thüringer holten in den letzten zwei Minuten noch das 3:5. Lässt aber drei wichtige Punkte in Leipzig. 

Während Leipzig an Platz fünf schnuppert, muss Erfurt nach vier verlorenen Spielen in Folge um Platz acht bangen. Schließlich trifft man in der Hauptrunde nur noch auf die Hannover Indians und die wiedererstarkten Rostocker.

Björn Pollok

 

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Highlights

Pressekonferenz

letzte Änderung: 25.01.2026